7. Februar 2008Noch
immer steht die Entscheidung bzgl. Bodenbelag im Arbeitszimmer aus. Der
erste Korkhändler hat uns inzwischen weitere Muster von Restposten
gesendet. Darunter ein Muster das er "WhiteBlend" bezeichnet. Der Boden
ist leicht mit einer weißen Farbe überstrichen und hat als
herausragendes Merkmal darin leicht bläuliche Flecken. Das macht ihn
sehr ausgefallen und interessant. Ich rufe den Händler an und diesmal
haben wir Glück. Ein Kunde hat gerade seinen Auftrag storniert und
dadurch sind wieder genügend Quadrat- meter verfügbar. Ich bestelle die
benötigte Menge für das Arbeitszimmer.
Da mir dieser Händler etwas
erfahrener und qualitätsbewußter erscheint als der Händler bei dem wir
den Kork für das DG gekauft haben bestelle ich bei ihm auch den Lack
für das Arbeitszimmer und das DG. Den Kleber dagegen bei dem anderen
Shop, der den gleichen Kleber etwas günstiger anbietet.
Dazu ist
heute aber auch großer Liefertag. Die Deckentapeten sowie das ganze
mitbestellte Zubehör als auch die 100 Liter Tiefengrund kommen an.
11. Februar 2008Für
das Treppenhaus im Keller entscheiden wir uns für Fliesen (Steinzeug).
Wir holen sie im Baumarkt. Pro Paket sind es 1,75 Quadratmeter. So
schwer, dass ich sie beim Ausladen in halben Päckchen in den Keller
trage.
13. Februar 2008Heute
ist Liefertag. Der Kork für das Obergeschoss, der Kork für das
Arbeitszimmer, der Kleber sowie die Versiegelung sind gekommen.
15. Februar 2008Wir
haben uns entschlossen die am Montag für das Treppenhaus gekauften
Fliesen auch in den Kellerräumen zu verlegen. Das sind dann volle 44
Pakete. Da wir zudem die Wandpanelen im gleichen Baumarkt kaufen lassen
wir alles zusammen anliefern. Liefertermin wird der 20. Februar sein.
Das wird ein harter Tag. 44 Pakete in den Keller tragen...
Nach diesem Großauftrag holen wir den Laminat für den Wohn-/Essbereich ab.
16./17. Februar 2008Das
Wochenende nutzen wir, um mit den Vorbereitungen für den durch uns zu
erfolgenden Innenausbau zu beginnen. Das heißt in erster Linie
bereitlegen der Arbeitsgeräte und Grundierung der Wände.
18. - 22. Februar 2008Obwohl
ich mir vorgenommen habe, Nachmittags möglichst früh Feierabend zu
machen und dann noch etwas im Haus zu tun kommen wir damit nur langsam
voran. Zum einen komme ich selten so früh zum Feierarbend wie erwartet,
zum anderen sind noch einige Einkäufe zu erledigen, die ebenfalls Zeit
kosten.
23. - 28. Februar 2008Endlich
habe ich mehr Zeit und wir kommen recht gut voran. Schlafzimmer, Zimmer
der Tochter, Gästezimmer und der hohe Teil des offenen Galeriebereichs
sind weitestgehend tapeziert.
29. Februar 2008Mit
meinem Bruder zusammen bringen wir den ersten Teil einer Holzdecke in
der Dacherhöhung an. Nach einigem Justierungsaufwand, da die Wände und
Decken doch nicht so exakt gerade verlaufen wie erhofft kommen wir aber
gut voran.
1. März 2008Die Decke wird fertig.
2. März 2008Während
bisher bei allen Tapeten die gekauften Rollen exakt gepasst haben
fehlen uns im Gästezimmer 3 kurze Bahnen für die Drempelwand. Ursache
ist ein Muster auf der Tapete, dass den Verschnitt erhöhte. Ansonsten
sind wir bis auf die offene Galerie im OG mit den Tapezierarbeiten
fertig. Wir nutzen den heutigen Tag vorwiegend zum Aufräumen, Abbau
eines Teils der Gerüste und zum Saubermachen.
3. März 2008Die
fehlende Rolle Tapete für das Gästezimmer haben wir geholt und auch
gleich die 3 Bahnen angebracht. Das Gästezimmer ist nun fertig. Nun
fehlt im OG noch die offene Galerie. Hier heißt es erst mal wieder
Decke tapezieren. Kein Kinderspiel, zumal hier noch der Pfosten für das
Dachgebälk steht und wir durch die offene Galerie auch eine hohe
Deckenschräge haben.
4. März 2008
Da
wir es nicht schaffen, die Deckentapete sauber (ohne Flecken) zu
verarbeiten bleibt uns nichts anderes übrig, als die ansich schon
schneeweiße Tapete doch noch zu streichen. Mit den Wänden kommen wir
anschließend gut voran. Gegen Abend ist das OG bis auf einen
kleinen Abschnitt tapeziert, den ich
erst machen möchte wenn ich im EG mit dem Umlauf der Tapete in diesem
Bereich komme, um zu sehen wo der Schnitt am besten passt.
5. März 2008Wir
beginnen im Gästezimmer mit dem Verlegen des Korkbodens. Da nach dem
Auftragen des Klebers auf die Korkplatten und den Estrich eine
Abbindezeit von ca. 1 ½ Stunden erforderlich ist - und man den Estrich
ja immer nur soweit einstreichen kann, damit man später auch die
Platten legen kann ohne selbst festzukleben - ist schnell klar, dass
wir mehr als 1 Zimmer pro Tag nicht schaffen werden.
Allerdings
ist das auch gut so. Zum einen ist das Krabbeln auf dem Boden und
das Festklopfen ganz schön anstrengend, zum anderen kommen wir dadurch
mit den Tapezierarbeiten im EG auch voran. Wobei man heute kaum von
Vorankommen sprechen kann, den ersten der beiden Erkerpfosten zu
tapezieren hat gute 2 Stunden gekostet.
6. März 2008Das
zweite Zimmer ist mit Kork-Belegen an der Reihe. Im EG geht es heute
besser voran. Sogar so gut, dass wir auch den fehlenden Abschnitt im OG
tapezieren können. Den zweiten Pfosten haben wir erst mal
"übersprungen". Lieber vorankommen als hier wieder einige Nerven
lassen.
7. März 2008Meine
Frau "klotzt" richtig ran. Nachdem der Kork im Zimmer der Tochter
und dem Gästezimmer verlegt ist kann man nun zweigeteilt auf
der Galerie und im Schlafzimmer arbeiten. Es ist jetzt zwar schon spät
(fast 20 Uhr), dafür haben wir aber bis auf 5 Platten (die haben wir zu
wenig vorgeleimt) den Boden verlegt.
Ich dagegen tapeziere weiter.
Allerdings nur mir wechselndem Erfolg. Meine Gedanken schweifen heute
öfters ab, was promt Fehler mit sich führt. Zudem hat sich mein Vater
dem Streichen des Treppengeländers und aller anderen Stahlteile der
Treppe gewidmet. Das ist nett und hilfreich, nur sind nun überall
Farbkleckse. Ständig hat man Farbe an den Fingern und verschmutzt die
Tapeten etc. Das nervt gewaltig...
8. März 2008Eigentlich
hatte ich für heute die Verlegung des Laminats im
Wohn/Esszimmer angepeilt. Aber wir hängen 1 - 2 Tage hinter dem
Zeitplan hinterher. Erst müssen wir weiter tapezieren. Heute steht
vorwiegend Decke-Tapezieren im EG an. Die langen (über 6 Meter) Bahnen
sind schwer zu händeln. Zumal die Tapete sehr leicht reisst. Trotzdem
geht es ganz gut. Wir bekommen immer mehr Übung.
9. März 2008Wieder ein Arbeits-Sonntag. Eigentlich war der in der Planung als freier Tag vorgesehen, aber da wir zeitlich hängen...
Während
meine Frau den Korkboden im OG zum ersten mal lackt versuche ich mich
mit meinem Bruder am Laminat fürs EG. Versuchen ist vielleicht der
falsche Ausdruck, wir wissen schon was wir tun, trotzdem kommen wir nur
sehr langsam voran. Hauptursache ist der offene Übergang zur Küche.
Diese Kante ist leider bei der Verlegerichtung etwa in der Mitte der
Fläche. Das heißt wir können nicht hier beginnen, wollen hier aber
möglichst mit einer sauberen Kante abschliessen. Daher ist es
aufwändig, den Beginn genau auszuloten. Sowohl hinsichtlich der
benötigten Breite als auch bzgl. des exakten Winkels. Immerhin haben
wir gegen Mittag den Dreieckserker gelegt und ausgerichtet.
Den
Nachmittag verwenden wir, um die Tapezierarbeiten voranzutreiben. Bis
auf ein kurzes Stück im Gang, die Galerievorderkante und den
ausgelassenen Eckpfosten im Erker haben wir im Bereich Wohnen/Essen
dann alles tapeziert. Die später mal für den Kamin vorgesehene Wand hat
eine spezielle Tapete bekommen, die sich hier sehr gut macht.
10. März 2008Meine
Frau lackiert zum zweiten Mal den Korkboden. Ich tapeziere die
Galerie-Vorderfront und räume mal wieder auf. Je weiter wir mit unseren
Arbeiten kommen, je mehr ist man am auf- und umräumen, weil die
Gerätschaften und Arbeitsmittel kaum abnehmen, dafür aber der Platz
um sie zu lagern.
Am Nachmittag setzen wir die Arbeiten am Laminat
fort. Da Einklinken einer ganzen Reihe (fast 10 Meter) auf einmal
können wir vergessen. Irgendwo geht sie doch immer auseinander. Also
arbeiten wir dann doch Brett für Brett, was sich gut macht. Wir kommen
recht gut voran.
11. März 2008Beim
Laminat kommen wir weiter voran. Wir sind jetzt allerdings im Bereich
der Treppe angelangt und da heißt es wieder viel sägen und messen. Das
kostet dann doch Zeit.
12. März 2008Bis
auf kleine Ecke liegt der Laminat. Hier muss ich erst noch die
Beleuchtung im Boden installieren. Da morgen der Wohnzimmerschrank
kommt bringen wir aber lieber in diesem Bereich noch die Randleisten
an.
13. März 2008Morgen
kommt die Side-by-Side-Kühlkombination. Aus diesem Grund widmen wir uns
heute der Küche. Zunächst einmal heißt das die Versetzung des
4fach-Lichtschalters fertig stellen. Der war zu tief eingebaut und wäre
teilweise unterhalb der Arbeitsplatte und damit schwer erreichbar
gewesen. Das Aussägen und neu justieren ging gut, für das Befestigen
musste ich mir aber erst noch zwei Lochplatten holen.
Gegen Abend ist der größte Teil der Küche tapeziert. Und insbesondere die Wand für den Kühlschrank. Also kann er morgen kommen.
14. März 2008Da
heute großer Anliefertag war (siehe "Einzug") war wenig Zeit für
Eigenleistungen. Dafür sind wir aber gut vorangekommen. Die Küche ist
fertig tapeziert, das Bodenlicht im Gang installiert und der Laminat
fertig verlegt.
15. März 2008
Das
Wochenende widmen wir fast ausschließlich dem Aufbau der Möbel. Wir
beginnen mit den Kleinteilen für unser Schlafzimmer: Nachttische und
Kommode. Alles ist total zerlegt, aber die Beschreibungen sind gut und
die Teile passen exakt. So kommen wir recht gut voran. Gleiches kann
man vom Bett, Schreibtisch und Stuhl für die Tochter sagen. Am
Nachmittag ist dies alles erledigt.
Jetzt fehlen nur noch die
beiden Kleiderschränke. Wir beginnen mit dem für die Tochter und kommen
auch hier gut voran. Gegen Abend steht der Schrank bis auf die Türen.
16. März 2008
Wir
setzen zunächst die Arbeiten am Schrank der Tochter fort. Dann steht
jedoch die Entscheidung an, ob der Spiegel rechts oder links sein soll.
Da die Tochter lange schläft stoppen wir hier und beginnen mit
unserem Kleiderschrank. Auch hier passt (fast) alles perfekt. Lediglich
eine Rückwand müssen wir umdrehen, da sie sonst etwas klemmt.
Allerdings kostet das Mittelteil mit 3 Schubladen Zeit, so dass gegen
Mittag noch das letzte Schrankteil fehlt.
Wir hoffen trotzdem
gegen 16 Uhr mit den Schränken fertig zu sein. Die Schiebetüren für die
Tochter sind auch in annehmbarer Zeit zusammengebaut. Doch dann murksen
wir uns im wahrsten Sinne des Wortes damit ab, die schweren Türen in
die Schienen einzuhängen. Das Üble dabei: zunächst muss die Tür
eingehängt werden, die in die vordere Schiene muss. Man sieht das aber
nicht und immer hab ich sie zumindest teilweise in der hinteren oder
gar nicht eingehängt. Nach dem x-ten Versuch gebe ich entnervt auf. Wir
stellen unseren Schrank noch bis auf die Falttüren fertig und machen
Feierabend.
17. März 2008
Heute
kommt die Küche (siehe Einzug). Wir machen derweil unseren
Schlafzimmerschrank fertig (was gut gelingt). In einer ruhigen Stunde
widme ich mich dann noch einmal den Schiebetüren. Damit diese gar nicht
erst in die hintere Schiene rutschen können blockiere ich diese mit
Verpackungsmüll. Und siehe da, nun klappt es auf Anhieb. Für die
zweite, noch schwerere Tür warte ich aber auf meine Frau. Zusammen geht
auch das schnell und wir haben den Eigenaufbau der Möbel geschafft.
Am
Nachmittag bleibt uns sogar noch Zeit für Randleisten. Bisher haben wir
nur die angebracht, die dringend waren (z.B. hinter dem Schrank).
18. März 2008
Der
heutige Tag ist weiterhin den Randleisten für das OG gewidmet. Sägen
können wir diese aber nur mit einer Handsäge, was sehr mühsam ist.
Daher machen wir immer wieder mal Pause und widmen uns anderen
Kleinigkeiten.
19. März 2008
Heute
heißt es erst mal Treppenhaus im Keller tapezieren. Die Treppenbauer
sind da, haben aber auch die Kellertüren dabei. Und tapezieren vor dem
Einbau geht nun mal viel leichter als später, wenn die Türen eingebaut
sind.
Ansonsten müssen wir uns immer danach richten, wo wir uns
gerade bewegen können. Da dies insbesondere auf den Treppen nur
eingeschränkt möglich ist konzentrieren wir uns vorwiegend auf das EG.
Hier müssen ja auch einige Randleisten angebracht werden...
Wir
werden damit bei weitem nicht fertig, dafür hängt am Abend aber mit der
Lampe in der Küche die erste Lampe an der Decke. Und die zweite über
der Spüle wäre auch fertig, wenn nicht gerade dort wo wir den
Seilspanner anbringen wollen die Spanplatte hinter der Rigipsplatte
fehlen würde. So muss ich erst mal noch spezielle Spreizdübel besorgen.
zweite Märzhälfte, April/Mai 2008
Ende
März kam so langsam der Zeitpunkt, an dem man endlich fertig werden und
umziehen will. Das hieß nochmal die Energie bündeln und freie Zeit
nutzen, denn inzwischen war auch mein Urlaub vorbei, so dass
ich ergo wieder arbeiten gehen musste, was meine verfügbare Zeit
natürlich entsprechend einschränkte.
Dem viel dann auch die zeitnahe Pflege dieser Homepage zum Opfer, so dass ich diesen Abschnitt nur kurz und bündig nachtrage.
Die Innenarbeiten gingen weiter recht gut voran. Kleinigkeiten hier, Kleinigkeiten da - fertig wird man wohl nie ;-)
Noch
ein größerer Aufwand ist der Fernsehanschluss: Satellitenschüssel und
die komplette Verkabelung. Nachdem ich bei den hiesigen Händlern nicht
so recht das gefunden habe was ich mir vorstelle und diese noch dazu
Service
klein schreiben habe ich mir alle notwendigen Bestandteile bei zwei verschiedenen großen Internet-Händlern besorgt.
Leider
fällt mir jetzt erst auf, dass das Kabel das die Elektrofirma auf den
Speicher gelegt hat kein Stromkabel ist, um den Multifeed
anzuschliessen, sondern ein Erdungskabel. Mit anderen Worten: es fehlt
der notwendige Strom da oben. Glücklicherweise ist eine Steckdose im
Zimmer darunter so gut angebracht, dass ich von dort gut auf den Speicher
komme. Der Rest ist Fleissarbeit: Schüssel an der Hauswand montieren,
Verkablung unter den Dachziegeln auf den Speicher ziehen (12 Strippen,
da wir 3 LNBs - für Astra, Hotbird und Thor3 installieren wollen)
und dann alles am Multiswitch befestigen. Auch die Ausrichtung
funktioniert recht gut, Astra und Hotbird lassen sich gut finden. Bei
Thor3 gebe ich aber erst mal auf.
Der Empfang ist gut, aber nur mit
einem Testkabel, das direkt am Switch angeschlossen ist. Sobald wir es
an einer der SAT-Dosen versuchen ist Feierabend: kein Empfang. Des
Rätsels Lösung finde ich, als ich die Dosen öffne und mir die
Installation dort ansehe. Der "Fachmann" hat die Abschirmung nicht
zurückgebogen, sondern auf den signalführenden Draht gelegt. Soviel
weiß selbst ich als Laie, dass das nicht geht. Und siehe da, nun geht
der Empfang auch in den Zimmern.
Juni/Juli/August 2008
Wer
mich näher kennt weiß, dass der Juni stark durch mein "Hobby"
Schüleraustausch belegt ist. Im Juli war ich dann mit meiner Frau und
Tochter in China und im August musste ich nun erstmal einiges
aufarbeiten, was wegen dem Hausbau liegen geblieben war. Daher ging es
am Haus nicht weiter.
September/Oktober/November 2008
Der
Keller will noch gefliest werden. Beim Bauhaus haben wir eine schöne
Fliese gefunden. Noch dazu sehr günstig. Beim Verlegen merkt man zwar,
die Fliesen sind nicht ganz exakt im Maß, kann auch schon mal ein
Millimeter Differenz sein. Aber für den Keller passt das allemal. In
Etappen und je nach Lust und Laune kommen wir voran. Im Laufe des
Novembers liegen auch die letzten Fliesen und alles ist gefugt.
Nun
können wir endlich den restlichen Keller aufräumen. Der
"Elektro"-Keller mit Heizung, Lüftungsanlage, Waschmaschine und
Trockner bietet die idealen Ecken, um die Reserve-Fliesen des ganzen
Hauses, den Rest vom Laminat, vom Kork, den Tapeten, .... zu lagern.
Alle anderen Haushaltsgegenstände wandern in den Haushaltskeller. Die
alte Küche, die alten Regale, neue Regale und neue Schuhschränke nehmen
alles auf. Unser größter Kellerraum ist bis auf die leeren
Umzugskartons und einem Trimm-Dich-Gerät nun leer.
März 2009
War
das Jahr 2008 ganz dem Innenausbau gewidmet, so folgt nun noch die
Außengestaltung. Beim bekanntesten Baustoffhandel in Bad
Kreuznach haben Fliesen für die Terrasse, Randsteine für die
Spritzschutzumrandung rings ums Haus sowie Yellow-Sun-Kies bestellt.
Letzteren - weil so günstiger - nicht die ca. benötigte Menge von 700
kg, sondern runde 1,2 Tonnen im BigPack.
April 2009
Die
Fliesen lassen auf sich warten. Ich lasse daher die Randsteine schon
mal anliefern und wir setzen über mehrere Feierabende und Wochenende
verteilt die Randsteine für die Terrasse sowie hinter dem Haus.
Anschließend
füllen wir den Untergrund für die Terrasse auf, so dass wir dann die
Fliesen nur noch in das vorbereitete Sandbett legen müssen. Leider
spielt hier der Wettergott gar nicht mit. An dem Tag für den wir den
kleinen Bagger bestellt haben, um den Kies vom Kranstellplatz zu
verwenden regnet es leicht, aber stetig. Da es auch schon in der Nacht
zuvor geregnet hat ist der Boden so weich, dass wir nicht zur Terrasse
kommen. Wir müssen den Kies ca. 6 Meter entfernt zwischenlagern. Von
dort bringen wir ihn dann Schubkarrenweise in den darauf folgenden
Tagen zur Terrasse.


Ende April / Erste Mai-Hälfte 2009
Die Fliesen für die Terrasse lassen weiter auf sich warten. Wir nutzen die Zeit für den Hochwasserschutz.
Unser Haus liegt genau auf Höhe einer Senke der B48 in Bad Kreuznach.
Bekanntermaßen steht bei stärkerem Regen hier schnell das Wasser auf
der Strasse. Zwar wurde 2007 die Kanalisation komplett erneuert und man
kann Hoffnung haben, dass dies nun besser ist. Doch sicher ist sicher,
wir werden um die Kellerfenster herum kleine Mäuerchen ziehen, so dass
wir besser geschützt sind. Das war ja mit ein Grund, warum wir den
Fußboden des Erdgeschosses ca. 90cm über dem Erdboden geplant haben.
Mein
Vater unterstützt hier fleissig und hilft, die Mauern hochzuziehen.
Seinem Vorschlag, ein Mäuerchen parallel zum Haus zu setzen bin ich
jedoch nicht gefolgt, mir war es lieber, wenn es aufgelockerter ist.
Und so sieht es nun aus:

Das heißt ganz stimmt das auch schon nicht mehr, verputzt sind sie inzwischen auch schon.
Innen
rein wird später auch von dem Yellow-Sun-Split kommen, aber dafür muss
erst noch der Kellersockel verputzt werden - und davor muss immer noch
erst der Treppenbelag erfolgt sein.
Zweite Mai-Hälfte 2009
Endlich sind die Fliesen und die Steine da:

Ich kann die Terrasse nun fertigstellen:

Und anschliessend können wir sie einweihen: