Bau-Tagebuch
 

Eigenleistungen


...Soweit sind wir noch nicht..., ...aber vor dem Beginn der Eigenleistungen heißt ja erst einmal auszusuchen, was wir eigentlich tun wollen, insbesondere:
  • welchen Bodenbelag in den einzelnen Räumen,
  • welche Tapeten und 
  • welche Lampen.
Beim Thema Bodenbelag schwanken wir zwischen Fliesen (idealer Wärmeleiter bei Fußbodenheizung), Klebekork (fast genau so gute Werte, dazu angenehm weich) und Laminat (leider schlechter Wärmeleiter, aber leicht zu legen, pflegeleicht und günstig).
Bei den Tapeten ist eigentlich nur eines klar: Vliestapeten. Welche genau werden wir (bis auf das Schlafzimmer, da haben wir uns für 2 Wände ja schon festgelegt) erst entscheiden, wenn wir die Bodenbeläge festgelegt haben.
Und bzgl. der Lampen bringe ich aus meiner alten Wohnung einige mit. Diese werden wir weiterverwenden. Wir haben bereits festgelegt wo, so dass auch klar ist für welche Stellen wir noch neue Lampen brauchen.
Die Themen Bodenbeläge und Tapeten können wir nur durch Besuche bei den Shops in der Umgebung letztendlich klären. Bei den Lampen hingegen bietet uns das Internet die reichhaltigste Auswahl. Damit können wir zeitlich ein wenig entzerren, im Internet kann man ja auch noch später am Abend stöbern ;-)
Wie bereits beim Möbel werden wir unseren Lesern hier die Besichtigungstouren und kurzen oder längeren Internet-Recherchen ersparen und uns hier auf Entscheidungen oder andere wichtige Punkte beschränken.

9. Januar 2008
Heute Abend haben wir uns vorgenommen, "Nägel mit Köpfen" zu machen und endlich Entscheidungen zu einigen Lampen zu treffen:
Eine Außenlampe (LED-Leuchte in der modernen Fackel-Form) gefällt uns sehr gut.

Eigentlich denken wir zunächst an den Eingang, aber dort wollen wir einen Bewegungsmelder haben. Und wahrscheinlich ist es am besten wenn der direkt in der Lampe integriert ist. Dann werden diese Lampe wahrscheinlich auf den Balkon nehmen.
Der gleiche Shop (bei ebay) bietet eine weitere Lampe an, die uns auf Anhieb gut gefallen hat und die wir in die Diele nehmen werden.

Auch für meine "Überraschung" (mehr wird hier noch nicht verraten) habe ich bei ebay ein gutes Angebot gefunden. Wir durchstöbern den gleichen Shop und finden auch hier eine zweite Lampe die uns gut gefällt. Zusammen lassen sich mal wieder Portokosten sparen - doch leider muss ich als ich bestellen will feststellen, dass gerade jemand die beiden angebotenen Exemplare für die Überraschung gekauft hat. Also bestellen wir erst mal nicht, sondern ich frage per Mail an, ob der Shop dieses Angebot wieder einstellt.
Als Entscheidung für eine Lampe fällt die Entscheidung für die Stehlampe auf der Galerie.

Der Preis ist ok, allerdings sind die Versandkosten enorm hoch. Ich versuche erst mal, ob ich mit den gemachten Angaben über Google noch andere Anbieter finde. Dem ist nicht so, aber dafür 3 unterschiedliche Angebote vom gleichen Händler. Unterschiedlich im Preis für die Lampe und unterschiedlich in den Portokosten. Der Gesamtpreis schwankt um immerhin etwas mehr als 20 Euro. Natürlich bestellen wir über das günstigste Angebot ;-)

10. Januar 2008
In gut 5 Wochen ist die Übergabe des Hauses. Damit wir dann nicht ohne Material darstehen wird es nun wirklich Zeit, dass wir uns bzgl. der Bodenbeläge entscheiden. Im oberen Stockwerk werden wir einheitlich (das von R bereits geflieste Bad natürlich ausgenommen) Kork verlegen.
Leider hat mich eine Erkältung voll erwischt. Sie wird mich wohl für den Rest der Woche mehr oder minder außer Gefecht setzen, was Fahrten zu den Händlern angeht. Aber wir stöbern mal über das Internet und finden dort einen Händler, der Markenkork zu guten Preisen offeriert. Und bei ebay einen Händler, der einen Restposten einer Markenfirma zu einem Spitzenpreis anbietet. Dieser ist gefärbt, was wir eigentlich nicht wollen. Sie nennen die Farbe ocker und auf den Bildern sieht es recht gut aus. Zudem kommt evtl. ein heller Boden bei den überwiegend doch dunkleren Möbeln recht gut. Ich frage bei dem Shop an, ob sie uns mal ein Muster zusenden können.
Letztendlich immer noch offen ist die Entscheidung für den Wohn-/Essbereich. Die Tendenz ging zwischendurch eindeutig zu Fliesen. Aber wir haben wenig gefunden was uns wirklich gefällt und wenn, dann hat es gute Preise (oder besser gesagt: kostet einiges).

17. Januar 2008
Das Muster für den Kork ist da. Die Farbe ist schön, aber zu sehr ins gelbliche, als dass sie auf der Galerie und in den Schlafzimmern gut passen würde. Stattdessen könnte sie aber gut ins Arbeitszimmer passen. Ich rufe den Händler an, erfahre dann aber dass der gesamte Bestand verkauft ist. Damit müssen wir wieder von vorne anfangen.

18. Januar 2008
Auf unserer Tour durch die Geschäfte haben wir in einem sowohl einen Laminat- als auch einen Parkettboden gesehen, der uns gut für den Wohn-/Essbereich gefallen würde. Nun wackelt hier die Tendenz Fliesen noch mehr, denn da haben wir weiterhin nichts gefunden.

20. Januar 2008
Während die Entscheidung bei den Bodenbelägen weiter völlig offen ist haben wir heute wieder drei Lampen bestellt:
    - für den Arbeitsbereich in der Küche eine Seilspann-Garnitur
    - für's Arbeitszimmer eine Kombination aus LCD und Halogen-Strahler und
    - für den Gang einen "Sternenhimmel" (80 LEDs zum Befestigen in einer Spanplatte).

22. Januar 2008
Heute kamen mit der Post zwei weitere Korkmuster eines anderen Anbieters, den wir auch über das Internet gefunden hatten. Wieder Restpostenangebote. Beide sehen gut aus. Den der uns besser gefällt haben sie glücklicherweise noch in ausreichender Menge. Wir bestellen sofort  - sicherheitshalber, da keine Nachlieferung möglich - reichlich. Damit hätten wir die Bodenbeläge für das Obergeschoss entschieden.
Bei der Tapete für Wohnen/Essen/Galerie haben wir uns entschieden und 40 Rollen der Tapete bestellt.

25. Januar 2008
Tag um Tag geht ins Land. Es wird Zeit, nun endlich auch den Bodenbelag für Wohnen/Essen zu entscheiden. Klar ist inzwischen dass wir uns zwischen dem Laminat und dem Parkett entscheiden. Da letzteres wesentlich höher ist lautet zudem noch die Entscheidung:
    - Laminat für Wohnen, Essen und Gang oder
    - Parkett für Wohnen und Essen, den Gang dann mit den gleichen Fliesen wie in der Diele
       (damit wir nicht an allen 4 Türen im Dielenbereich den Höhenunterschied haben).
Beim Händler legen wir eine Parkett-Diele neben das Laminat. Nach 10 Minuten hin und her fällt die Entscheidung: Laminat. Dabei haben wir Glück, das ist ab heute im Angebot und noch mal 2 Euro günstiger pro Quadratmeter.

26. Januar 2008
Laut dem Bauplan ist es Aufgabe des Bauherrn (also von uns), die Wände im Keller- Treppenhaus zu isolieren. Da wir die Kellertüren auch bei R gekauft haben müssen wir dies nun tun, damit R dann die Türen ausmessen und einbauen kann. Im Bauhaus holen wir ausreichend (6cm dicke) Dämmplatten sowie Rigipsplatten.
Gute 5 Stunden später sind 2 1/2 der 4 Wände mit den Dämmplatten beklebt, darunter alle 3 Türen. Die Rigipsplatten habe ich teilweise schon vorgeschnitten. Morgen kleben wir die dann noch im Bereich der Türen an.

27. Januar 2008
Wie geplant kleben wir die ersten Rigipsplatten. Rund um alle 3 Türen sind wir nun fertig, so dass der Bauleiter von R Maß nehmen kann, um die Türen zu bestellen.

29. Januar 2008
Die restlichen Dämmplatten schneide ich heute zu.

2. Februar 2008
Zusammen mit meiner Frau kleben wir die Dämmplatten heute an die Wände. Damit ist dieser Abschnitt fertig. Die Rigipsplatten folgen in den nächsten Tagen, sobald wir Zeit (und Muse ;-) ) dazu finden.

3. Februar 2008
Wir dürfen nicht vergessen, dass wir noch so einiges Einkaufen müssen. Dummerweise geht es hier nur schleppend voran. Die zweite Tapete für unser Wohnzimmer haben wir zwar eigentlich gefunden, nur leider hatte der Shop nur noch 4 Rollen, wir brauchen aber 5. Und bestellen ist bei diesem Laden nicht möglich.
Dafür haben wir uns für eine einheitliche Deckentapete (Feinputz statt Rauhfaser) entschieden. Da wir diese in größeren Mengen benötigen ist ein Shop im Internet preislich interessant. Wir bestellen dort den kompletten Bedarf und einiges an Zubehör.

4. Februar 2008
Die Rigipsplatten müssen wir ja vor dem Tapezieren mit Tiefengrund vorbehandeln und gleichmäßig einfärben. Tiefengrund, wieder so ein Artikel den wir in großen Mengen benötigen - und für den es ein Angebot bei eBay gibt.  Wir "schlagen zu". 100 Liter werden reichen ;-)
Ebenfalls gekauft haben wir heute die zweite Außenlampe. In Abänderung der ursprünglichen Planung wird diese nun an die Haustür kommen. Der Grund: sie hat einen eingebauten Bewegungsmelder.

7. Februar 2008
Noch immer steht die Entscheidung bzgl. Bodenbelag im Arbeitszimmer aus. Der erste Korkhändler hat uns inzwischen weitere Muster von Restposten gesendet. Darunter ein Muster das er "WhiteBlend" bezeichnet. Der Boden ist leicht mit einer weißen Farbe überstrichen und hat als herausragendes Merkmal darin leicht bläuliche Flecken. Das macht ihn sehr ausgefallen und interessant. Ich rufe den Händler an und diesmal haben wir Glück. Ein Kunde hat gerade seinen Auftrag storniert und dadurch sind wieder genügend Quadrat- meter verfügbar. Ich bestelle die benötigte Menge für das Arbeitszimmer.
Da mir dieser Händler etwas erfahrener und qualitätsbewußter erscheint als der Händler bei dem wir den Kork für das DG gekauft haben bestelle ich bei ihm auch den Lack für das Arbeitszimmer und das DG. Den Kleber dagegen bei dem anderen Shop, der den gleichen Kleber etwas günstiger anbietet.
Dazu ist heute aber auch großer Liefertag. Die Deckentapeten sowie das ganze mitbestellte Zubehör als auch die 100 Liter Tiefengrund kommen an.

11. Februar 2008
Für das Treppenhaus im Keller entscheiden wir uns für Fliesen (Steinzeug). Wir holen sie im Baumarkt. Pro Paket sind es 1,75 Quadratmeter. So schwer, dass ich sie beim Ausladen in halben Päckchen in den Keller trage.

13. Februar 2008
Heute ist Liefertag. Der Kork für das Obergeschoss, der Kork für das Arbeitszimmer, der Kleber sowie die Versiegelung sind gekommen.

15. Februar 2008
Wir haben uns entschlossen die am Montag für das Treppenhaus gekauften Fliesen auch in den Kellerräumen zu verlegen. Das sind dann volle 44 Pakete. Da wir zudem die Wandpanelen im gleichen Baumarkt kaufen lassen wir alles zusammen anliefern. Liefertermin wird der 20. Februar sein. Das wird ein harter Tag. 44 Pakete in den Keller tragen...
Nach diesem Großauftrag holen wir den Laminat für den Wohn-/Essbereich ab.

16./17. Februar 2008
Das Wochenende nutzen wir, um mit den Vorbereitungen für den durch uns zu erfolgenden Innenausbau zu beginnen. Das heißt in erster Linie bereitlegen der Arbeitsgeräte und Grundierung der Wände.

18. - 22. Februar 2008
Obwohl ich mir vorgenommen habe, Nachmittags möglichst früh Feierabend zu machen und dann noch etwas im Haus zu tun kommen wir damit nur langsam voran. Zum einen komme ich selten so früh zum Feierarbend wie erwartet, zum anderen sind noch einige Einkäufe zu erledigen, die ebenfalls Zeit kosten.

23. - 28. Februar 2008
Endlich habe ich mehr Zeit und wir kommen recht gut voran. Schlafzimmer, Zimmer der Tochter, Gästezimmer und der hohe Teil des offenen Galeriebereichs sind weitestgehend tapeziert.

29. Februar 2008
Mit meinem Bruder zusammen bringen wir den ersten Teil einer Holzdecke in der Dacherhöhung an. Nach einigem Justierungsaufwand, da die Wände und Decken doch nicht so exakt gerade verlaufen wie erhofft kommen wir aber gut voran.


1. März 2008
Die Decke wird fertig.


2. März 2008
Während bisher bei allen Tapeten die gekauften Rollen exakt gepasst haben fehlen uns im Gästezimmer 3 kurze Bahnen für die Drempelwand. Ursache ist ein Muster auf der Tapete, dass den Verschnitt erhöhte. Ansonsten sind wir bis auf die offene Galerie im OG mit den Tapezierarbeiten fertig. Wir nutzen den heutigen Tag vorwiegend zum Aufräumen, Abbau eines Teils der Gerüste und zum Saubermachen.


3. März 2008
Die fehlende Rolle Tapete für das Gästezimmer haben wir geholt und auch gleich die 3 Bahnen angebracht. Das Gästezimmer ist nun fertig. Nun fehlt im OG noch die offene Galerie. Hier heißt es erst mal wieder Decke tapezieren. Kein Kinderspiel, zumal hier noch der Pfosten für das Dachgebälk steht und wir durch die offene Galerie auch eine hohe Deckenschräge haben.

4. März 2008
Da wir es nicht schaffen, die Deckentapete sauber (ohne Flecken) zu verarbeiten bleibt uns nichts anderes übrig, als die ansich schon schneeweiße Tapete doch noch zu streichen. Mit den Wänden kommen wir anschließend gut voran. Gegen Abend ist das OG bis auf einen kleinen Abschnitt tapeziert, den ich erst machen möchte wenn ich im EG mit dem Umlauf der Tapete in diesem Bereich komme, um zu sehen wo der Schnitt am besten passt.

5. März 2008
Wir beginnen im Gästezimmer mit dem Verlegen des Korkbodens. Da nach dem Auftragen des Klebers auf die Korkplatten und den Estrich eine Abbindezeit von ca. 1 ½ Stunden erforderlich ist - und man den Estrich ja immer nur soweit einstreichen kann, damit man später auch die Platten legen kann ohne selbst festzukleben - ist schnell klar, dass wir mehr als 1 Zimmer pro Tag nicht schaffen werden.
Allerdings ist das auch gut so. Zum einen ist das Krabbeln auf dem Boden und das Festklopfen ganz schön anstrengend, zum anderen kommen wir dadurch mit den Tapezierarbeiten im EG auch voran. Wobei man heute kaum von Vorankommen sprechen kann, den ersten der beiden Erkerpfosten zu tapezieren hat gute 2 Stunden gekostet.

6. März 2008
Das zweite Zimmer ist mit Kork-Belegen an der Reihe. Im EG geht es heute besser voran. Sogar so gut, dass wir auch den fehlenden Abschnitt im OG tapezieren können. Den zweiten Pfosten haben wir erst mal "übersprungen". Lieber vorankommen als hier wieder einige Nerven lassen.

7. März 2008
Meine Frau "klotzt" richtig ran. Nachdem der Kork im Zimmer der Tochter und dem  Gästezimmer verlegt ist kann man nun zweigeteilt auf der Galerie und im Schlafzimmer arbeiten. Es ist jetzt zwar schon spät (fast 20 Uhr), dafür haben wir aber bis auf 5 Platten (die haben wir zu wenig vorgeleimt) den Boden verlegt.
Ich dagegen tapeziere weiter. Allerdings nur mir wechselndem Erfolg. Meine Gedanken schweifen heute öfters ab, was promt Fehler mit sich führt. Zudem hat sich mein Vater dem Streichen des Treppengeländers und aller anderen Stahlteile der Treppe gewidmet. Das ist nett und hilfreich, nur sind nun überall Farbkleckse. Ständig hat man Farbe an den Fingern und verschmutzt die Tapeten etc. Das nervt gewaltig...

8. März 2008
Eigentlich hatte ich für heute die Verlegung des Laminats im Wohn/Esszimmer angepeilt. Aber wir hängen 1 - 2 Tage hinter dem Zeitplan hinterher. Erst müssen wir weiter tapezieren. Heute steht vorwiegend Decke-Tapezieren im EG an. Die langen (über 6 Meter) Bahnen sind schwer zu händeln. Zumal die Tapete sehr leicht reisst. Trotzdem geht es ganz gut. Wir bekommen immer mehr Übung.

9. März 2008
Wieder ein Arbeits-Sonntag. Eigentlich war der in der Planung als freier Tag vorgesehen, aber da wir zeitlich hängen...
Während meine Frau den Korkboden im OG zum ersten mal lackt versuche ich mich mit meinem Bruder am Laminat fürs EG. Versuchen ist vielleicht der falsche Ausdruck, wir wissen schon was wir tun, trotzdem kommen wir nur sehr langsam voran. Hauptursache ist der offene Übergang zur Küche. Diese Kante ist leider bei der Verlegerichtung etwa in der Mitte der Fläche. Das heißt wir können nicht hier beginnen, wollen hier aber möglichst mit einer sauberen Kante abschliessen. Daher ist es aufwändig, den Beginn genau auszuloten. Sowohl hinsichtlich der benötigten Breite als auch bzgl. des exakten Winkels. Immerhin haben wir gegen Mittag den Dreieckserker gelegt und ausgerichtet.
Den Nachmittag verwenden wir, um die Tapezierarbeiten voranzutreiben. Bis auf ein kurzes Stück im Gang, die Galerievorderkante und den ausgelassenen Eckpfosten im Erker haben wir im Bereich Wohnen/Essen dann alles tapeziert. Die später mal für den Kamin vorgesehene Wand hat eine spezielle Tapete bekommen, die sich hier sehr gut macht.

10. März 2008
Meine Frau lackiert zum zweiten Mal den Korkboden. Ich tapeziere die Galerie-Vorderfront und räume mal wieder auf. Je weiter wir mit unseren Arbeiten kommen, je mehr ist man am auf- und umräumen, weil die Gerätschaften und Arbeitsmittel kaum abnehmen, dafür aber der Platz um sie zu lagern.
Am Nachmittag setzen wir die Arbeiten am Laminat fort. Da Einklinken einer ganzen Reihe (fast 10 Meter) auf einmal können wir vergessen. Irgendwo geht sie doch immer auseinander. Also arbeiten wir dann doch Brett für Brett, was sich gut macht. Wir kommen recht gut voran.

11. März 2008
Beim Laminat kommen wir weiter voran. Wir sind jetzt allerdings im Bereich der Treppe angelangt und da heißt es wieder viel sägen und messen. Das kostet dann doch Zeit.

12. März 2008
Bis auf kleine Ecke liegt der Laminat. Hier muss ich erst noch die Beleuchtung im Boden installieren. Da morgen der Wohnzimmerschrank kommt bringen wir aber lieber in diesem Bereich noch die Randleisten an.

13. März 2008
Morgen kommt die Side-by-Side-Kühlkombination. Aus diesem Grund widmen wir uns heute der Küche. Zunächst einmal heißt das die Versetzung des 4fach-Lichtschalters fertig stellen. Der war zu tief eingebaut und wäre teilweise unterhalb der Arbeitsplatte und damit schwer erreichbar gewesen. Das Aussägen und neu justieren ging gut, für das Befestigen musste ich mir aber erst noch zwei Lochplatten holen.
Gegen Abend ist der größte Teil der Küche tapeziert. Und insbesondere die Wand für den Kühlschrank. Also kann er morgen kommen.

14. März 2008
Da heute großer Anliefertag war (siehe "Einzug") war wenig Zeit für Eigenleistungen. Dafür sind wir aber gut vorangekommen. Die Küche ist fertig tapeziert, das Bodenlicht im Gang installiert und der Laminat fertig verlegt.

15. März 2008
Das Wochenende widmen wir fast ausschließlich dem Aufbau der Möbel. Wir beginnen mit den Kleinteilen für unser Schlafzimmer: Nachttische und Kommode. Alles ist total zerlegt, aber die Beschreibungen sind gut und die Teile passen exakt. So kommen wir recht gut voran. Gleiches kann man vom Bett, Schreibtisch und Stuhl für die Tochter sagen. Am Nachmittag ist dies alles erledigt.
Jetzt fehlen nur noch die beiden Kleiderschränke. Wir beginnen mit dem für die Tochter und kommen auch hier gut voran. Gegen Abend steht der Schrank bis auf die Türen.

16. März 2008
Wir setzen zunächst die Arbeiten am Schrank der Tochter fort. Dann steht jedoch die Entscheidung an, ob der Spiegel rechts oder links sein soll. Da die Tochter lange schläft stoppen wir hier und beginnen mit unserem Kleiderschrank. Auch hier passt (fast) alles perfekt. Lediglich  eine Rückwand müssen wir umdrehen, da sie sonst etwas klemmt. Allerdings kostet das Mittelteil mit 3 Schubladen Zeit, so dass gegen Mittag noch das letzte Schrankteil fehlt.
Wir hoffen trotzdem gegen 16 Uhr mit den Schränken fertig zu sein. Die Schiebetüren für die Tochter sind auch in annehmbarer Zeit zusammengebaut. Doch dann murksen wir uns im wahrsten Sinne des Wortes damit ab, die schweren Türen in die Schienen einzuhängen. Das Üble dabei: zunächst muss die Tür eingehängt werden, die in die vordere Schiene muss. Man sieht das aber nicht und immer hab ich sie zumindest teilweise in der hinteren oder gar nicht eingehängt. Nach dem x-ten Versuch gebe ich entnervt auf. Wir stellen unseren Schrank noch bis auf die Falttüren fertig und machen Feierabend.

17. März 2008
Heute kommt die Küche (siehe Einzug). Wir machen derweil unseren Schlafzimmerschrank fertig (was gut gelingt). In einer ruhigen Stunde widme ich mich dann noch einmal den Schiebetüren. Damit diese gar nicht erst in die hintere Schiene rutschen können blockiere ich diese mit Verpackungsmüll. Und siehe da, nun klappt es auf Anhieb. Für die zweite, noch schwerere Tür warte ich aber auf meine Frau. Zusammen geht auch das schnell und wir haben den Eigenaufbau der Möbel geschafft.
Am Nachmittag bleibt uns sogar noch Zeit für Randleisten. Bisher haben wir nur die angebracht, die dringend waren (z.B. hinter dem Schrank).

18. März 2008
Der heutige Tag ist weiterhin den Randleisten für das OG gewidmet. Sägen können wir diese aber nur mit einer Handsäge, was sehr mühsam ist. Daher machen wir immer wieder mal Pause und widmen uns anderen Kleinigkeiten.

19. März 2008
Heute heißt es erst mal Treppenhaus im Keller tapezieren. Die Treppenbauer sind da, haben aber auch die Kellertüren dabei. Und tapezieren vor dem Einbau geht nun mal viel leichter als später, wenn die Türen eingebaut sind.
Ansonsten müssen wir uns immer danach richten, wo wir uns gerade bewegen können. Da dies insbesondere auf den Treppen nur eingeschränkt möglich ist konzentrieren wir uns vorwiegend auf das EG. Hier müssen ja auch einige Randleisten angebracht werden...
Wir werden damit bei weitem nicht fertig, dafür hängt am Abend aber mit der Lampe in der Küche die erste Lampe an der Decke. Und die zweite über der Spüle wäre auch fertig, wenn nicht gerade dort wo wir den Seilspanner anbringen wollen die Spanplatte hinter der Rigipsplatte fehlen würde. So muss ich erst mal noch spezielle Spreizdübel besorgen.

zweite Märzhälfte, April/Mai 2008
Ende März kam so langsam der Zeitpunkt, an dem man endlich fertig werden und umziehen will. Das hieß nochmal die Energie bündeln und freie Zeit nutzen, denn inzwischen war auch mein Urlaub vorbei, so dass ich ergo wieder arbeiten gehen musste, was meine verfügbare Zeit natürlich entsprechend einschränkte.
Dem viel dann auch die zeitnahe Pflege dieser Homepage zum Opfer, so dass ich diesen Abschnitt nur kurz und bündig nachtrage.
Die Innenarbeiten gingen weiter recht gut voran. Kleinigkeiten hier, Kleinigkeiten da - fertig wird man wohl nie ;-)

Noch ein größerer Aufwand ist der Fernsehanschluss: Satellitenschüssel und die komplette Verkabelung. Nachdem ich bei den hiesigen Händlern nicht so recht das gefunden habe was ich mir vorstelle und diese noch dazu Service klein schreiben habe ich mir alle notwendigen Bestandteile bei zwei verschiedenen großen Internet-Händlern besorgt.
Leider fällt mir jetzt erst auf, dass das Kabel das die Elektrofirma auf den Speicher gelegt hat kein Stromkabel ist, um den Multifeed anzuschliessen, sondern ein Erdungskabel. Mit anderen Worten: es fehlt der notwendige Strom da oben. Glücklicherweise ist eine Steckdose im Zimmer darunter so gut angebracht, dass ich von dort gut auf den Speicher komme. Der Rest ist Fleissarbeit: Schüssel an der Hauswand montieren, Verkablung unter den Dachziegeln auf den Speicher ziehen (12 Strippen, da wir 3 LNBs - für Astra, Hotbird und Thor3 installieren wollen) und dann alles am Multiswitch befestigen. Auch die Ausrichtung funktioniert recht gut, Astra und Hotbird lassen sich gut finden. Bei Thor3 gebe ich aber erst mal auf.
Der Empfang ist gut, aber nur mit einem Testkabel, das direkt am Switch angeschlossen ist. Sobald wir es an einer der SAT-Dosen versuchen ist Feierabend: kein Empfang. Des Rätsels Lösung finde ich, als ich die Dosen öffne und mir die Installation dort ansehe. Der "Fachmann" hat die Abschirmung nicht zurückgebogen, sondern auf den signalführenden Draht gelegt. Soviel weiß selbst ich als Laie, dass das nicht geht. Und siehe da, nun geht der Empfang auch in den Zimmern.

Juni/Juli/August 2008
Wer mich näher kennt weiß, dass der Juni stark durch mein "Hobby" Schüleraustausch belegt ist. Im Juli war ich dann mit meiner Frau und Tochter in China und im August musste ich nun erstmal einiges aufarbeiten, was wegen dem Hausbau liegen geblieben war. Daher ging es am Haus nicht weiter.

September/Oktober/November 2008
Der Keller will noch gefliest werden. Beim Bauhaus haben wir eine schöne Fliese gefunden. Noch dazu sehr günstig. Beim Verlegen merkt man zwar, die Fliesen sind nicht ganz exakt im Maß, kann auch schon mal ein Millimeter Differenz sein. Aber für den Keller passt das allemal. In Etappen und je nach Lust und Laune kommen wir voran. Im Laufe des Novembers liegen auch die letzten Fliesen und alles ist gefugt.
Nun können wir endlich den restlichen Keller aufräumen. Der "Elektro"-Keller mit Heizung, Lüftungsanlage, Waschmaschine und Trockner bietet die idealen Ecken, um die Reserve-Fliesen des ganzen Hauses, den Rest vom Laminat, vom Kork, den Tapeten, .... zu lagern. Alle anderen Haushaltsgegenstände wandern in den Haushaltskeller. Die alte Küche, die alten Regale, neue Regale und neue Schuhschränke nehmen alles auf. Unser größter Kellerraum ist bis auf die leeren Umzugskartons und einem Trimm-Dich-Gerät nun leer.

März 2009
War das Jahr 2008 ganz dem Innenausbau gewidmet, so folgt nun noch die Außengestaltung. Beim bekanntesten  Baustoffhandel in Bad Kreuznach haben  Fliesen für die Terrasse, Randsteine für die Spritzschutzumrandung rings ums Haus sowie Yellow-Sun-Kies bestellt. Letzteren - weil so günstiger - nicht die ca. benötigte Menge von 700 kg, sondern runde 1,2 Tonnen im BigPack. 

April 2009
Die Fliesen lassen auf sich warten. Ich lasse daher die Randsteine schon mal anliefern und wir setzen über mehrere Feierabende und Wochenende verteilt die Randsteine für die Terrasse sowie hinter dem Haus.
Anschließend füllen wir den Untergrund für die Terrasse auf, so dass wir dann die Fliesen nur noch in das vorbereitete Sandbett legen müssen. Leider spielt hier der Wettergott gar nicht mit. An dem Tag für den wir den kleinen Bagger bestellt haben, um den Kies vom Kranstellplatz zu verwenden regnet es leicht, aber stetig. Da es auch schon in der Nacht zuvor geregnet hat ist der Boden so weich, dass wir nicht zur Terrasse kommen. Wir müssen den Kies ca. 6 Meter entfernt zwischenlagern. Von dort bringen wir ihn dann Schubkarrenweise in den darauf folgenden Tagen zur Terrasse.









Ende April / Erste Mai-Hälfte 2009
Die Fliesen für die Terrasse lassen weiter auf sich warten. Wir nutzen die Zeit für den Hochwasserschutz. Unser Haus liegt genau auf Höhe einer Senke der B48 in Bad Kreuznach. Bekanntermaßen steht bei stärkerem Regen hier schnell das Wasser auf der Strasse. Zwar wurde 2007 die Kanalisation komplett erneuert und man kann Hoffnung haben, dass dies nun besser ist. Doch sicher ist sicher, wir werden um die Kellerfenster herum kleine Mäuerchen ziehen, so dass wir besser geschützt sind. Das war ja mit ein Grund, warum wir den Fußboden des Erdgeschosses ca. 90cm über dem Erdboden geplant haben.
Mein Vater unterstützt hier fleissig und hilft, die Mauern hochzuziehen. Seinem Vorschlag, ein Mäuerchen parallel zum Haus zu setzen bin ich jedoch nicht gefolgt, mir war es lieber, wenn es aufgelockerter ist. Und so sieht es nun aus:


Das heißt ganz stimmt das auch schon nicht mehr, verputzt sind sie inzwischen auch schon.
Innen rein wird später auch von dem Yellow-Sun-Split kommen, aber dafür muss erst noch der Kellersockel verputzt werden - und davor muss immer noch erst der Treppenbelag erfolgt sein.

Zweite Mai-Hälfte 2009
Endlich sind die Fliesen und die Steine da:


Ich kann die Terrasse nun fertigstellen:


Und anschliessend können wir sie einweihen:

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