Bau-Tagebuch
 

vom Aufbau bis
zum Ausbau durch R

2. November 2007
Von R kommt ein Schreiben: der Aufbau des Hauses ist für die KW 48 geplant. Ein genauer Termin wird ca. 1 Woche vorher mitgeteilt.

21. November 2007

Neues Schreiben von R. Das Haus wird kommende Woche auf Pritschen angeliefert und auf den vorgesehenen Stellplätzen gelagert. Der Montagetrupp soll - witterungsbedingte oder aus sonstigen Gründen auftretende Verzögerungen ausgenommen - am 3. Dezember mit der Montage beginnen.

28. November 2007
R hat die ersten zwei Pritschen mit Hausteilen auf der Pfingstwiese hochgebockt abgestellt. 

29. November 2007
Gegen Abend sehen wir durch Zufall wieder einen LKW von R. Nun stehen 4 Pritschen auf der Pfingstwiese.

30. November 2007
Gegen Mittag hält ein LKW auf der Strasse und schaut sich um. Nach kurzer Rückfrage ist klar: der Schornstein wird gebracht. Es sind zwei Teile. Sie werden zwischen Hofeinfahrt und Garage abgelegt.


2. Dezember 2007
Es regnet den ganzen Tag. Ich weiß nicht, wann es dieses Jahr schon mal so viel geregnet hat. Immerhin, der Wetterbericht auf wetter.com sagt, das es nachlassen und im Verlauf des morgigen Vormittags dann aufhören soll.

3. Dezember 2007, 5:30 Uhr
Roundabout (ich stehe ohne Wecker auf) die Zeit, zu der ich normal aufstehe. Natürlich auch heute. Es regnet weiter. Ein Blick aus dem Fenster zeigt mir: der Kranwagen ist schon da. Er steht auf der "Ladebahn", der kleinen Strasse hinter unserem Gelände.


3. Dezember 2007, 6:45 Uhr
Der Kran hat sich fast festgefahren. Der Dauerregen gestern hat den Grund zu sehr aufgeweicht. Er steht  jetzt in der Einfahrt. Die Stelle an der er einzusacken drohte ist allerdings genau auf Höhe des Grabens für den Wasseranschluss. Vielleicht ist ja nur hier nicht gut genug befestigt. Er probiert es, in dem er zunächst weiter in den Hof fährt und dann erst auf den eigentlich vorbereiteten Stellplatz auf der Wiese. Und das geht auch problemlos.
Währenddessen kommt der Bautrupp an und kurz darauf auch der LKW von R.

3. Dezember 2007, 8:20 Uhr
Es regnete zwischendurch wieder kräftig. Zeit, die im Gewächshaus erst mal mit einem Kaffee überbrückt wurde. Als es aufhört geht es weiter. Der erste LKW steht bereit.


3. Dezember 2007, 8:30 Uhr
Die erste Wand schwebt auf ihren Platz.


3. Dezember 2007, 9:00 Uhr
Es geht ruckzuck. bereits um 9 Uhr ist eine Seite des Hauses gestellt.


3. Dezember 2007, 9:10 Uhr
10 Minuten später steht die nächste Seite bis auf den Erker. Diese Wand kam an einem Stück...


3. Dezember 2007, 10:40 Uhr
Zügig geht es weiter. Um 10:40 Uhr stehen die Wände des Erdgeschosses, ausgenommen der Glaserker, der durchgehend bis ins Obergeschoss ist.


3. Dezember 2007, 11:40 Uhr
Auf der 2. LKW-Pritsche sind einige Dachteile und der Erker. Parallel zum Aufbau läd ein anderer Lieferant die Dachziegeln auf der Wiese ab. Parallel kommt ein weiteres Unternehmen und beginnt mit den Aufbau des Gerüsts.
Gegen 11:40 Uhr schwebt die große Glasfront als letztes Teil des Erdgeschosses auf seinen Platz.


3. Dezember 2007, 13:40 Uhr
Nach einer kleinen Mittagspause und dem Entladen der "Kleinteile" der dritten Pritsche kommt nun die Decke des Erdgeschosses. Als erstes schwebt der Eisenträger ein.


3. Dezember 2007, 15:10 Uhr
Mit dem Balkon wird das letzte Teil der Erdgeschossdecke befestigt.


3. Dezember 2007, 17:10 Uhr
Während der Dämmerung wird die 4. Pritsche entladen. Während ein Teil des Bautrupps sich darum kümmert arbeiten die anderen am Haus weiter.


3. Dezember 2007, 19:30 Uhr
Feierabend für heute. Während LKW-Fahrer und Kran-Fahrer schon seit geraumer Zeit fertig sind hat der Bautrupp im Haus noch weitergearbeitet. Aber jetzt haben auch sie Feierabend gemacht. Morgen geht es weiter.

4. Dezember 2007, 7:40 Uhr
Nach einigen kleinen Vorbereitungen im Haus, entfernen der Plane vom LKW etc. und einer Tasse Kaffee geht es an den weiteren Aufbau des Hauses. Vom LKW werden erst einmal einige Teile abgeladen und auf der Wiese, am Zaun, zwischen den Ziegeln,... abgestellt bzw. abgelegt, die erst zum Schluss benötigt werden. Damit wird später dann der LKW früher leer und kann wegfahren.

4. Dezember 2007, 7:55 Uhr
Mit der Drempelwand des Gästezimmers schwebt die erste Wand des Obergeschosses an ihren Platz.


4. Dezember 2007, 9:30 Uhr
Zügig geht es weiter...




bis dann gegen 11:40 Uhr die Wände des OG stehen.


4. Dezember 2007, 12:10 Uhr
Nach einer Mittagspause wird erst einmal der größte Teil des später benötigten Baumaterials (Ziegeln, Gipskartonplatten, die 2 noch einzubauenden Fenster, ...) in das Obergeschoss gehoben.


Anschliessend werden die Balken der OG-Decke platziert und es folgen die Giebelwände.


4. Dezember 2007, 14:00 Uhr
Kurz vor 14 Uhr schwebt das erste Deckenteil (Dachüberstand) bereits auf seinen Platz.


4. Dezember 2007, 15:00 Uhr
Auch diese Arbeiten am Haupthaus gehen zügig voran, so dass das Dach dort schon Gestalt angenommen hat. Um 15 Uhr soll das erste Teil der Mitteldach-Erhöhung eingebaut werden. Dabei zeigt es sich, dass ein Dachbalken und die Isolierung sich im Wege sind. Hier müssen die Bauarbeiter das Teil nochmal auf den Boden ablassen und erst einmal Hand anlegen, bevor es dann im zweiten Versuch an den vorgesehenen Platz passt.


4. Dezember 2007, 16:30 Uhr
Bei den 3 anderen Teilen gab es ähnliche Problemchen. Dadurch zog sich dieser Aufbau etwas länger hin als vorher gewohnt. Gegen 16:30 Uhr rutschte dann aber auch das vierte und letzte Teil an seinen Platz.


Für heute fehlt jetzt nur noch die Oberwand vom Badezimmer, Schornstein, First und die Dachbalken. Wand, Schornstein und First werden nach einer Pause noch an Ort und Stelle gebracht. Die Dachbalken werden vom Kran nur nach oben gehoben, abgelegt und dort gesichert. An den endgültigen Platz werden sie die Balken morgen schieben.
Den Abend lassen wir gemeinsam mit den Bauarbeitern mit heißer Fleischwurst, Brötchen, Glühwein und anderen Getränken ausklingen.

5. Dezember 2007
Heute wird am Dach weitergearbeitet. Das Haus soll so schnell wie möglich dicht sein. Zumal für die kommende Nacht und morgen wieder Regen angekündigt ist. Die Arbeiten gehen daher auch sehr lange. Erst gegen 20 Uhr ist das Tagespensum absolviert.
Für die Dacherhöhung wird innen ein Behelftspodest angebracht, um die Spitze gut erreichen zu können. Das ist schon deshalb notwendig, weil dort ja noch eines der beiden Dachfenster eingebaut werden soll.

Die letzte Pause bis das Tagwerk vollbracht ist. Am unteren Lichtkegelrand ist die Öffnung für das Dachfenster zu sehen. Das zweite Dachfenster befindet sich auf der anderen Seite des Hauses.

6. Dezember 2007
Um 17:30 ist heute Feierabend. Es geht ins Wochenende. Das Haus ist soweit abgedichtet, dass Regen nichts mehr schaden kann. Die beiden Fenster im Dachreiter sind eingesetzt. Und die Lücken für die noch nicht eingesetzten Dachfenster sind abgedeckt.

Wir wünschen den Arbeitern ein schönes Wochenende und sehen uns am Montag wieder.

10. Dezember 2007
Früh am Morgen beginnen die Treppenbauer bereits mit ihrer Arbeit. Die Arbeiter für den Rohbau dagegen kommen erst gegen Mittag. Sie sind heute Morgen von Berlin hierher gefahren. Es sind auch nur noch 2 der 4, die letzte Woche da waren, verstärkt um einen neuen Kollegen.
Am Abend kann man schon gut die Treppe erkennen. In den Keller liegen bereits die Behelfsstufen auf.

11. Dezember 2007
Heute geht es gut voran. Die Treppe wird fertiggestellt - inklusive des Rücklaufgeländers im Erdgeschoss und des Galeriegeländers.
Außen ist heute auch viel zu sehen. Das erste der beiden Dachfenster wird eingebaut und ein Teil der Dachziegeln aufgebracht. Und so sieht es kurz vor Sonnenuntergang - die Arbeiten gehen noch weiter - aus:


12. Dezember 2007
Weiter geht es mit dem Dach. Rund um das große Dachfenster wachsen die Dachziegeln nach oben. Und mit ihnen auch die Trittstufen für den Schornsteinfeger. Und auf der anderen Seite des Hauses wird das zweite Dachfenster eingebaut und ebenfalls die Ziegeln gelegt. Parallel arbeiten heute die Verputzer. Sie bereiten ergänzen fehlende Teile des Basisputzes und schliessen die Stoßkanten mit einem Gitternetz (laienhafter Ausdruck).
Der Bauleiter schaut ebenfalls kurz nach dem Rechten. Mit dem Leiter der Verputz-Gruppe spricht er kurz ab, dass diese - sofern das Wetter mitspielt - nächste Woche den Feinputz machen. Die ganzen Eimer mit notwendigen Material sind heute auch angekommen.
Zudem wird nächste Woche die Haustür eingebaut. Wann genau steht noch nicht fest. Wenn es gut geht ist sie schon drin, wenn die Verputzer an diesen Bereich kommen.
Heute ist ebenfalls ein ereignisreicher Tag, was Telefongespräche und weitere Termine angeht. Erst ein Anruf der Stadtwerke. Am kommenden Dienstag kämen sie, um den Wasserzähler zu installieren. Und einen Tag später gleich morgens um 8 (so spät? ;-) für den Stromanschluss. Kurz darauf ruft das für Elektro und Heizung zuständige Unternehmen an. Sie würden am Montag gegen Mittag ankommen und fragen, ob wir dann direkt am Nachmittag die Bemusterung für die Elektro-Installation vornehmen können. Das heißt am Wochenende muß ich mit den Planungen soweit fertig werden. Sie fragen zudem nach Wasser und Strom und ich informiere sie über die Termine der Stadtwerke.
Ich nutze die Gelegenheit und frage den Bauleiter, wann er etwa mit der Fertigstellung rechnet. Er kalkuliert mit der KW 10 oder 11 als Fertigstellungstermin.

13. Dezember 2007
Heute geht es weiter. Die letzten Lücken des Daches außen und auch die Dämmung innen werden fertiggestellt. Dabei fehlen ein paar Ortgang-Ziegeln. Sie werden nachbestellt und erst mal durch normale Ziegeln ersetzt.
Das Verputzer-Team kommt mit dem Verputzen der Stösse und Lücken gut voran. Gegen Abend können sie auf einer Stirnseite noch den Feinputz - und damit die Farbe - aufbringen. Der Gelbton sieht klasse aus. Wie gewünscht hat er keinen Rot- sondern eher einen ganz kleinen Grünstich. Er wirkt dadurch nicht warm und "einschläfernd", sondern frisch und "erheiternd".

14. Dezember 2007
Das Aufbau-Team hat seine Arbeit gegen 11 Uhr beendet und sich auf den Heimweg nach Berlin gemacht. Die Verputzer haben die Hälfte des Mittelhauses, den Eingangsbereich und einen Teil der nördlichen Hausfront verputzt. So geht es nun ins Wochenende:


15. Dezember 2007
Unter der Woche habe ich mir einen speziellen Laubschutz für die Regenrinne gekauft. Durch die Nähe zu den Bäumen wird mir sonst im Herbst zuviel Laub und Kastanien auf und in die Regenrinne fallen und ich befürchte diese schnell verstopfen.
Das Gerüst bietet mir die ideale Gelegenheit, diesen Laubschutz an der Regenrinne zu montieren. Dummerweise haben wir Temperaturen um den Gefrierpunkt und es ist eisig kalt - sowohl dort oben auf dem Gerüst als auch ganz speziell die Regenrinne. Trotzdem gelingt es mir, die Hälfte der Regenrinnen abzudecken. Eine will ich morgen machen, für die beiden restlichen muss ich warten bis die Verputzer weitermachen, denn an diese Regenrinnen komme ich wegen deren Abdeckungen momentan nicht ran.

17. Dezember 2007
Es ist - wie man so schön sagt - schweinekalt. Dauerfrost! Und damit zu kalt für ein Fortführen des Außenputzes. Damit die Eimer nicht im noch ungeheizten Haus einfrieren (frostfrei lagern!) und da sie dem Team für Heizung, Sanitär und Elektro sowieso im Wege wären räume ich die Eimer ins frostfrei gehaltene Glashaus.
Kurz nach 10 kommt ein Transporter. Die Haustür kommt. Sie tauschen die Bautüre gegen die richtige Haustür aus. Diese ist mit Pappe und Klebeband noch geschützt. Die Kanten der Seitenteile (die eigentlich frei liegen) decken sie mit einer Holzverkleidung ab, damit bei den ganzen Transporten die noch anstehen nichts an der Tür passiert. Ungestört konnten sie heute schon nicht arbeiten. Ich war noch am raustragen der Eimer mit dem Außenputz, die Firma für Heizung, Sanitär und Elektro am Reintragen ihres Arbeitsmaterials und ein Mitarbeiter der Stadtwerke wuselte noch wegen dem Stromanschluss dazwischen herum.

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