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Fremdleistungen 5. Januar 2008 Die
Entscheidung zu Beginn des Kellerbaus (siehe dort), die Eingangstreppe
aus dem Vertrag mit R rauszunehmen bedeutet natürlich auch, dass wir
diesen Punkt neu klären müssen. In den vergangenen Tagen haben Minttu
und ich verschiedene Entwürfe gezeichnet, verworfen, miteinander
verknüpft, ... und sind letztendlich nun bei einer Fassung angekommen,
die uns beiden gefällt:

Nun heißt
es ein
Bauunternehmen finden, dass uns ein akzeptables Angebot unterbreitet.
Da wir nicht wirklich solche Bauunternehmen in der Region kenne suche
ich über das Internet und stosse dabei auf die Seite der Bau-Innung Bad
Kreuznach. Dort sind die Mitgliedsfirmen gelistet. Mehr oder minder
nach dem Zufallsprinzip suche ich daraus 3 Firmen heraus und schreibe
sie an. Mal sehen was daraus wird...
11. Januar 2008 Der
Inhaber einer der drei angeschriebenen Unternehmen schaut sich vor Ort
die Gegebenheiten an. Er will in den nächsten Tagen ein Angebot
zusenden.
26. Januar 2008 Heute
ziehe ich ein Fazit meiner Anfrage-Aktion und das kann nur lauten: dem
Bau geht's gut. Eigentlich gibt es nur von dem vorgenannten Unternehmen
eine vernünftige Rückmeldung. Damit hab ich zwar nur eine
Vergleichsmöglichkeit zwischen ihm und dem ursprünglichen Angebot, aber
bevor ich jetzt lange weiter Suche werde ich dieses Angebot dann
annehmen. Im Vergleich zu dem was R zum Schluss wollte beläuft sich
dieses Angebot gerade mal auf 1/3 des Betrages von R.
6. Februar 2008 Drinnen
arbeiten die Fliesenleger, draussen beginnt der Treppenbauer mit der
Eingangstreppe. Er gräbt einen Graben für das Fundament und beginnt mit
der Herstellung desselben. In Abwandlung meines Entwurfes wird er
dabei das Eingangspodest etwas nach außen ziehen und dadurch die
Rundung der Stufen verringert. Hauptgrund für diese Änderung ist aber,
dass dadurch das Podest größer wird und mehr Platz bietet.
8. Februar 2008 Die
Arbeiten an der Außentreppe gehen gut voran. Die linke Seite der Treppe
steht bereits. Die rechte Seite der Treppe ist bereits eingeschalt und
zum Teil auch gegossen. Nächste Woche werden diese Arbeiten bestimmt
fertig.

13. Februar 2008 Die Außentreppe ist fertig.
September 2008 Wie
bei den Eigenleistungen erwähnt ist es zwar gut gelungen, die
Satellitenanlage zu installieren und Astra und Hotbird zu empfangen,
aber Thor3 wollte dann einfach nicht klappen. Zudem zeigt sich das
Problem, dass wir nur im Schlafzimmer vernünftigen Empfang haben. Im
Wohn- und im Gästezimmer geht es ab und an mal, aber meist heißt es nur
"kein oder zu schlechter Empfang". Ich hab hin und hergetauscht um die
Ursache zu finden. Aber schlau bin ich nicht daraus geworden. Jedesmal
wenn ich den neuen Fernseher (LCD) angeschlossen habe ging es, mit
einem der beiden alten Röhrenmodelle meist nicht. Über hammer.de
habe ich die Ausrichtung der Satellitenanlage ausgeschrieben und einen
Bieter beauftragt. Er richtet mir die Anlage sauber aus. Nun geht auch
Thor3. Allerdings weißt er darauf hin, dass das Signal nur knapp am
Baum vorbei hereinkommt und quasi keine Schlechtwetter-Reserve
vorhanden ist. Ich frage ihn auch nach meinem Problem im Wohn- und
Gästezimmer. Mit seinen Meßgeräten kommt er der Ursache bald auf die
Spur: die Kabel von der Dose zum Receiver sind schlecht abgeschirmt. Er
vermutet dass die alten Röhrengeräte dadurch eine Störung verursachen.
Wir tauschen die Kabel aus und dann geht es gut.
Februar 2009 Dieses
Jahr sind nun die weiteren Außenarbeiten dran. Dazu gehören neben dem
Garten insbesondere die Terrasse, der Belag der Eingangstreppe, der
Spritzschutzstreifen, der Hochwasserschutz und das Verputzen des
Kellersockels. Auch hier will ich einige Arbeiten selbst machen, den
Belag der Eingangstreppe und das Verputzen des Kellersockels werde ich
aber Fachleuten überlassen.
Bei der Treppe haben wir uns für
Granit entschieden. Wir müssen uns nur noch darüber klar werden welcher
es werden soll. Klar, meiner Linie treu bleibend eher ein bischen
auffälliger und ausgefallener als 0-8-15-Standard. Wer im Abschnitt
"Einzug" das Kapitel über den Küchenkauf gelesen hat weiß, dass mir als
Arbeitsplatte ein Stein sehr gut gefallen hat, den meine Frau nicht
wollte - und den wir deshalb auch nicht genommen haben. Nun als Treppe
... ;-). Via Lattea heißt er bei der Küchenfirma. Aber das ist offenbar
ein Fantasiename. Doch Internet sei Dank, es ist nicht schwierig den
richtigen Namen heraus zu finden: Porto Branco. Nach längerem Suchen
über Händler die ihn anbieten finde ich einen Großhändler in Walldorf.
Dort fahren wir hin. Sie bieten eine riesige Auswahl an Granit an, auch
den Porto Branco bzw. Porto Branco Chiaro. Letzterer so wie ich ihn
gerne hätte: lebhaft.
 Sie geben mir die Adressen von mehreren
Unternehmen, bei denen ich die Treppe in Auftrag geben kann und die den
Stein dann von ihnen beziehen würden. Eines davon in Bad Kreuznach, das
ich um ein Angebot bitte (für insgesamt 3 verschiedene Granit-Sorten).
Über den Porto Branco Chiaro ist man nicht so erfreut, da dieser nicht
geflammt werden kann, sondern satiniert ist und daher Rutschstreifen
für einen sicheren Halt eingebracht werden müssen. Ein weiteres
Unternehmen wird mir von anderer Seite empfohlen. Es ist ein paar
Ortschaften weiter und wir fahren auch dort hin. Wie sich herausstellt
beziehen sie u.a. auch von diesem Großhändler und ich bitte auch hier
um ein Angebot.
März 2009 Das
zweite Unternehmen war zum Ausmessen hier und hat mir ein Angebot
gesendet. Vom ersten habe ich immer noch nichts gehört, obwohl hier
schon mehr als 3 Wochen rum sind. Das Angebot ist etwa in der
erwarteten Höhe, so dass ich nicht mehr lange zögere und den Auftrag
erteile. Dabei sagt man mir beiläufig, dass sie wegen der Plattengröße
den Stein von einem anderen Händler beziehen wollen - was mir egal ist,
solange er so aussieht wie ich ihn möchte.
April/Mai 2009 Aus
2 werden 4 und dann 6 Wochen. Es tut sich nichts in Sachen Außentreppe.
Inzwischen weiß ich dass der Stein aus Italien kommen soll. Mitte
Mai: Er ist da. Sie haben mich angerufen, dass ich ihn mir ansehen
kann. Wir fahren hin. Er sieht schön aus - aber ist nicht das was ich
wollte. Er ist so wie ihn der Großhändler unter dem Namen "Porto
Branco" verkauft: ruhiger mit weniger und kleineren Einschlüssen. Der
Firmeninhaber sagt, dass er Ende Mai sowieso nach Walldorf fahren muss.
Er will ihn sich dort dann ansehen und wenn er so wie von mir
beschrieben anders aussieht wird er ihn dann doch dort kaufen.
Allerdings: Wegen Betriebsferien und Urlaub wird es wahrscheinlich
August werden, bis er die Treppe dann fertigen kann.
16. Juni 2009 Der Treppenbauer
ist beim Großhändler in Walldorf. Er hat sich den Granit angesehen und
ruft mich an: "Ja, sieht schon anders aus. Aber es gibt ein Problem:
die Platten sind nicht groß genug für die Podestplatte. Wenn wir die
nehmen dann muss ich die Platte einmal mehr teilen." (1 Teilung war
schon wegen des in zwei Hälften gegossenen Betonfundament
sicherheitshalber vorgesehen.) Ich stimme zu. 1 Schnittkante mehr stört
mich weniger als den anderen Stein nehmen. Und nochmal woanders suchen
ist Unfug. Ausführen kann er es aber erst frühestens Ende August, da erst wir und dann das Bauunternehmen in Urlaub sind.
Dezember 2009 Der
Herbst ist vorbei, es hat sich nichts getan. Der Hauptgrund: 2 Unfälle
des Mitarbeiters im Unternehmen, der dadurch viele Wochen ausfiel, was
den gesamten Zeitplan über den Haufen warf.
März 2010 Wir
haben gutes Wetter und nun sollte es wirklich an die Realisierung der
Treppe gehen. Ich mache Druck und am 31. März sind sie nun endlich da,
um die Schablonen für den Zuschnitt auszumessen. In der Woche nach
Ostern will er die Schablonen dann fertig stellen und wenn er sich
sicher ist dann auch den Granit zuschneiden. Ansonsten kommen sie erst
nochmal mit den Schablonen, um nachzumessen.
7. April 2010 Parallel
zur Treppe habe ich mich umgehört, wen ich mit der Wiederherstellung
des
Hofes beauftragen kann und im weiteren Bekannten/Verwandten-Kreis
jemanden gefunden, der sich selbstständig gemacht hat und solche
Arbeiten ausführt. Geplant war, den für die Bauarbeiten aufgerissenen
Teil wieder herzustellen und teilweise neue Randsteine zu setzen. Wir
müssen allerdings feststellen, dass wir ein Problem mit dem Hofablauf
bekommen. Das Gefälle geht vom Haus weg, der Einlauf (sprich das
vorgesehene Abwasserrohr) sitzt aber nahe am Haus. Da
es so nicht geht muss ich erst eine andere Lösung finden. Wir brechen
daher ab bevor wir überhaupt begonnen haben. Jetzt soll der
Treppenbauer erst mal die Treppe fertig stellen, damit wir exakt die
richtige Höhe dort haben. Und dann muss ich sehen, vermutlich müssen
wir nochmal graben und den Ablauf vom Haus wegverlegen.
7. Mai 2010 Nach
Ausmessen und zweimaliger Kontrolle wurde der Granit zugeschnitten.
Bzgl. der Anti-Rutschstreifen für die Podestplatte war ich noch mal in
der Werkstatt des Treppenbauers, um diese gemeinsam festzulegen. Heute
nun sind sie da und machen die Treppe fertig. Das heißt heute soll der
Granit verlegt werden. Morgen kommen sie dann nochmal, um die
Abschlussarbeiten (Abschlussleisten, Silikon-Abdichtung) zu machen.

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