Bau-Tagebuch
 

Von den ersten Gedanken

bis zum Vertrag


August 2006
Minttu und Mailin sind in Deutschland. Wir unternehmen einige Ausflüge, aber meine Gedanken schweifen schon oft in die Zukunft ab. Wenn wir zusammen leben wollen müssen wir eine neue Bleibe finden. Alles was mir bisher zur Verfügung steht ist zu klein.
Faktisch gesehen gibt es 3 mögliche Lösungen:
  • Wir suchen uns etwas in der Nähe meiner (aktuellen) Arbeitsstelle im Rhein-Main-Gebiet, wobei schon rein aus finanziellen Gründen dieses "etwas" dann nur eine Eigentumswohnung sein kann - gekauft oder gemietet.
  • Wir suchen unsere Bleibe in meiner Heimatstadt Bad Kreuznach oder Umgebung. Hier kann man für angemessenes Geld auch noch ein Haus erwerben.
  • Wir suchen uns einen Bauplatz im Raum Bad Kreuznach und bauen ein neues Haus.
Ich nutze jede Gelegenheit um nach Immobilien zu schauen. Eine ETW in einem größeren Haus kann ich mir von Tag zu Tag weniger vorstellen. Dazu kommt, dass Minttu und Mailin im Rhein-Main-Gebiet völlig auf sich alleine gestellt wären. Im Raum Bad Kreuznach wohnen meine Eltern und auch mein Bruder, das soziale Umfeld ist dadurch viel besser.
Einige angebotene Häuser sind nicht schlecht und wären auch sicherlich finanzierbar. Trotzdem: so richtig begeistern kann mich keines davon. Wer mich kennt weiß, dass ich eher mal etwas ausgefalleneres (aber nichts extremes) liebe. Insbesondere hat es mir die offene Galerie in meiner Zweitwohnung angetan. Und ein Haus mit einer offenen Galerie ist immer noch die Ausnahme.
Dagegen ist das Angebot an Bauplätzen reichlich. Alleine in der Stadt Bad Kreuznach gibt es einige Neubaugebiete. Und auch in den Orten des Kreises (wegen der Anbindung an das Rhein-Main-Gebiet interessieren mich nur die östlich der Stadt) gibt es hin und wieder gute Bauplätze. Insbesondere in der kleinen Gemeinde Dorsheim gibt es 2 schöne Bauplätze.
Um ein bischen ein Gefühl zu bekommen, was Minttu mag besuchen wir die Musterhaus- Ausstellung in Bad Vilbel. Für mich bringt dies viele neue Erkenntnisse, aber wenig hinsichtlich Minttus Vorlieben. Für sie ist das eine fremde Welt.

September/Oktober 2006
Mein Entschluss ist weitestgehend gereift: wenn schon dann soll es so sein wie es mir gefällt: und da bleibt nur selbst planen und bauen.
Wegen der zu erwartenden räumlich eher etwas angespannten Lage soll es schnell gehen. Im Internet habe ich mich erst einmal über die verschiedenen Bauarten (insbesondere Vergleich konventionell gegenüber Fertigbau) informiert. Klar, es gibt immer Vor- und Nachteile, aber hier hatte Fertigbau für mich schnell mehr "Punkte gesammelt".
Von gut einem Dutzend Anbietern habe ich mir Unterlagen angefordert. Die Kataloge türmen sich und es kommen schon die ersten Anrufe der Vertreter. Die wimmele ich aber alle noch ab. Erst will ich mir im klaren werden wie das Haus in etwa aussehen soll.
Deshalb achte ich nicht nur auf den Gesamteindruck, sondern möglichst auch auf Details. Viele Post-Its zieren die Kataloge und Prospekte, nachdem ich manche mehrmals durchgeblättert habe.
Aber es kristallisiert sich immer mehr heraus:
  • Hersteller B hat ein Haus, bei dem finde ich den Grundriss nahezu perfekt. Lediglich der HWR (Hauswirtschaftsraum) ist überflüssig, da ich auf jeden Fall mit Keller bauen will.
  • Hersteller K hat ein Haus mit einer interessanten Dachkonstruktion. Das gefällt mir gut (übrigens auch die übrige Außenausstattung). Der Zuschnitt der Räume innen ist allerdings gemäß dem Motto: Quadratisch/Rechteckig - praktisch - schlecht.
Alle wesentlichen Punkte gehe ich mit Minttu bei unseren "Chat-Sessions" Sonntags Nachmittags durch. Meistens kommt von ihr ein OK. Ich denke ihr fehlt momentan noch komplett die Vorstellungskraft. Das verwundert nicht.
Hersteller B hatte für die Essecke einen Trapezerker eingeplant. Sowas gefällt mir nicht. Einfach rauslassen geht aber nicht, da fehlt mir der Platz sowohl im Essbereich als auch insbesondere im darüber liegenden Schlafzimmer. Bei einem anderen Hersteller hatte ich einen schönen 3-Ecks-Erker gesehen. Den setze ich dort ein, bekomme aber aus China ein Veto. Schlafzimmer müssen rechtwinklig sein. Ich überlege und probiere herum, aber ohne die Planung komplett über den Haufen zu werfen werde ich das nicht hinbekommen. Also ist Überzeugungsarbeit gefragt. Mit dem Vorschlag, den Erker im Schlafzimmer nachts durch Lamellen zuzuziehen (eine Lösung in diese Richtung brauchen wir sowieso) können wir uns einigen.

Noch etwas wird mir sehr schnell klar: wenn ich die Anbieter auch nur einigermaßen vergleichen will dann brauche ich eine "Basis", so dass sich die Angebote in der Grundform ähneln.
Ich nehme mir den Grundriss von B, werfe den HWR zu Gunsten einer größeren Küche raus und füge das Ganze in den Außengrundriss von K ein. So entsteht ein Plan für das EG und für das OG, der ergänzt um ein paar Hinweise von MUSTs über CANs bis hin zu TABUs dafür sorgen soll, dass die Hersteller meine Wünsche gut berücksichtigen.

Entwurf Erdgeschoss:

Entwurf Obergeschoss:

MUSTs, CANs und TABUs:

Anforderungen

  • Wohnzimmer                                 
  • Esszimmer/-bereich                       
  • Küche                                   (bevorzugt: offener Wohn-Ess-Küchenbereich zusammen)
  • Arbeitszimmer
  • Schlafzimmer
  • Kinderzimmer
  • Kinder-/Gästezimmer
  • offene Galerie

bevorzugt:

  • Außengestaltung: „nicht überladen, aber mit „Pepp“
    • kein einfaches Rechteck, aber auch nicht zu verspielt
      positive Aspekte:

         - rechteckige / dreieckige Erker
         - viel Glas (z.B. bodentiefe Fenster, Wintergarten)
         - Eck-Eingang
         - Balkon (optisch „leicht“ wirkend
         - Dachflächenfenster
      negative Aspekte:

         - runde oder x-eckige Erker
         - Gauben (evtl. 1 größere Gaube ok)
         - schräge Fronten (ausgenommen Haustür)
         - zuviel Einsatz von Holz
  • Innengestaltung:
    • Windfang mit Platz für Garderobe und Schuhschrank
    • keine große Diele/Flur
    • Treppe(n) in Wohn-/Essbereich integriert
    • Treppe zum DG:
      - eher „leicht“ wirkend (durch aufliegende Stufen statt Außenwangen)
      - bevorzugt L-, (ungleiches) U- oder Spitzwinkel-Form
        (nicht rund oder gerade)
    • gestalterische Abwechslung zur klaren Außenform durch 135°-Ecken
    • offene Galerie mit kleiner „Sitzecke“
    • harmonischer Materialmix (z.B. keine „Überladung“ mit zuviel Holz
    • Glastüren
    • Bodenbeläge: Fliesen (Bad/Küche), Kork, Laminat
  • Ausstattung/Technik:
    • mit Keller
    • gute Energiewerte
    • Heizsystem: Wärmepumpe? Pellets? Öl?
    • Fußbodenheizung
    • Photovoltaik?

  • weitere Vorlieben:
    • Gestaltung mit Farbe (bevorzugt „ausgefallene“ Farben)
    • Kochinsel bzw. Tresenlösung
    • Gäste-WC
    • bodentiefe Fenster
Ende Oktober 2006
In mehreren Gesprächen mit meinen Eltern reifte immer mehr der Gedanke, dass ich auf dem elterlichen Grundstück (meine Eltern hatten früher eine Gärtnerei, das Gelände hat nahezu 2800 qm) bauen könnte. Dieser Gedanke hat sicherlich etwas für sich. Die Lage ist gut. In die Innenstadt sind es nur 1 bis 1,5 Kilometer und genau so weit ist es auch bis zur 4-spurigen B41, mit der man eine gute Anbindung an die Autobahn hat. Und für meine Eltern ist dies auch eine gewisse Art von Sicherheit. Die Jüngsten sind sie nun auch nicht mehr.
Ich frage Minttu, was sie von dieser Idee hält. Nachdem ich mir sicher bin dass sie nichts dagegen hat favorisiere ich diese Lösung. Als möglicher Bauplatz schwebt mir der bisherige "Schuppen" vor, eine uralter Rohbau (nur Erdgeschoss) mit Wellplatten-Dach, der bisher als Lager diente. Meine Eltern allerdings möchten die Hälfte des Gebäudes erhalten und lieber, dass ich weiter in bisherigen Gewächshaus-Bereich hineinrutsche. Das verringert zwar meine Gartenfläche an der Terrasse, aber ich stimme zu.

Anfang November 2006
Aus den Herstellern habe ich mir B und K (die beiden aus denen ich den Entwurf gebastelt habe) sowie L ausgesucht, mit denen ich detaillierter darüber sprechen möchte und von denen ich gerne ein Angebot hätte. Einen vierten will ich noch dazuholen, aber ich bin mir noch nicht sicher ob es B2 oder R sein wird.
Ich fahre nach Bad Vilbel. Der zuständige Verkäufer von B hat dort seinen Sitz. Habe aber keinen Termin ausgemacht, notfalls kann ich ja bei anderen Herstellern schauen. Und tatsächlich, er ist nicht da. Ich schaue mal bei R rein. Freundlich werde ich begrüßt und nachdem ich mich etwas umgeschaut habe kommen wir ins Gespräch. Ich schildere meinen aktuellen Stand und gerne ist man bereit, mit mir Details zu besprechen. Einen ersten Entwurf soll ich in wenigen Tagen erhalten und wenn wir dann im Ping-Pong-Spiel daran noch geschliffen haben werden sie eine Kalkulation machen.
Mit L kann ich für den übernächsten Tag einen Termin vereinbaren. Wir führen ein langes, sehr intensives Gespräch. Auch hier habe ich ein sehr gutes Gefühl und ein erster Entwurf inkl. Preisschätzung wird mir bald zugesagt.
Auch B habe ich inzwischen erreicht. Im Gegensatz zu R und L kann dieser Verkäufer auf dem bestehenden Haus aus seinem Programm auf- und nur die Änderungswünsche einbauen. Entsprechend schnell und professionell geht das erste Gespräch.
Nur mit K brauche ich etwas länger zur Terminvereinbarung. Was auch an mir liegt, Mannheim ist leider nicht so gut für mich zu erreichen wie Bad Vilbel. Aber nach gut einer Woche schaffen wir es. Für ihn gilt ähnlich wie für B: er muss "nur" die Änderungen in seinen bestehenden Plan einbauen. Gut eine Woche soll das dauern.
Schnell wird mir bei den ersten Gesprächen klar, dass ich mir in einem (diesem) sehr frühen Stadium Gedanken über die Heizung machen sollte. Konventionell mit Gas oder Öl? Oder Holzpellets? Oder eine Wärmepumpe? Und was ist eine Lüftungsheizung???
Gas fällt flach. Mal abgesehen davon dass ich auf den Gasanschluss komplett verzichten und damit diese Kosten sparen will, eine Energiequelle, deren Preise fiktiv an die aussterbende Quelle Öl gekoppelt sind ist mir zuwider. Solange Gas günstiger wäre hält man den Preis auf diese Weise hoch. Und wenn Gas teurer im Einkauf würde? Dann garantiere ich hebt man die Bindung auf...
Dann schon lieber gleich Öl. Aber wer investiert heute schon in eine aussterbende Energiequelle? Das kann bestenfalls eine Kostenfrage sein.
Pellets? Waren in der letzten Zeit der Renner - mit der Folge das sie inzwischen kräftig im Preis angezogen haben. Und dann: der Ablauf ist zwar schon weitestgehend automatisiert, aber Anlieferung und Ascheentsorgung bleiben doch.
Luft-Wasser, Wasser-Wasser, Sole-Wasser, Wärmepumpen gibt es in verschiedenen Ausprägungen. Der Wirkungsgrad ist - verständlicherweise - bei einer WP mit Tiefenbohrung wegen der höheren Temperaturen im Erdinnern am besten. Allerdings kostet so eine Bohrung auch ordentlich. Und fällt für mich sowieso flach, ist im Wasserschutzgebiet nicht erlaubt. Bleibt die Fläche statt Tiefenbohrung (Platz hätte ich ja) oder Luft als Wärmequelle.
Ahh, und Lüftungsheizung ist im Prinzip eine Luft-Luft-WP. Statt Wasser (Heizkörper oder Fußbodenheizung) wird Luft erwärmt und in die Räume geblasen.
Apropo Lüftung. Neue Häuser sind aus energetischen Gründen ja sehr gut gedämmt. Unerwünschter Luftwechsel ist auf ein Minimum reduziert. Energetisch sehr sinnvoll erfordert es aber für die Luftqualität und Feuchteregulierung eine gezielte, regelmäßige Lüftung. Entweder manuell oder mit einer KWL-Anlage (Kontrollierte Wohnraum-Lüftung). So gut kenne ich meinen chinesischen Familienzuwachs schon: das Fenster wird viel zu oft und zu lang aufgerissen. Da wäre dauerhafte Unmut vorprogrammiert. Deshalb - und weil es sich durch die Wärmerückgewinnung sicherlich energetisch gut rechnet - ist für mich schnell klar, dass eine KWL Sinn macht.

Mitte/Ende November 2006
R hat mir seinen Entwurf zugesandt. Sie haben meinen Erstentwurf weitestgehend übernommen und nur kleine Änderungen (z. B. an der Treppe) vorgenommen. In einem Gespräch wird erläutert warum. Das passt, sie können hier gerne mal den Preis kalkulieren.
Auch L hat sehr schnell einen Entwurf erstellt. 3-dimensional mit "durchwandern" und so wird mir stolz das Ergebnis präsentiert. Es ist nicht schlecht, aber so richtig zugehört oder meine Liste gelesen hat er nicht. Die Galerie ist klein ausgefallen und diese Rundtreppe. So sehr er mir auch von deren Vorteilen vorschwärmt, damit kann ich mich nicht anfreunden. Dafür habe ich hier aber schon mal eine erste preisliche Vorstellung.
B hat sich auch gemeldet. Ich fahre wieder nach Bad Vilbel und er stellt mir den Entwurf vor. Passt gut, alles notwendige dabei. Der Preis allerdings,... - naja, mal abwarten wenn ich die 4 untereinander vergleiche.
K ruft mich an. Er konnte leider nichts tun, da er mit anderen Aufträgen zu sehr beschäftigt war. Jetzt geht er erst mal in Urlaub. Er meldet sich dann direkt nach Weihnachten...

Anfang Dezember 2006
Ok, K fehlt, also vergleiche ich mal B, L und R. Meine Excel-Tabelle wächst mit Daten, was wo wie drin ist oder auch nicht. Fehlen Leistungen die man braucht kalkuliere ich diese am Ende der Tabelle dazu.
Das Ergebnis ist klar: L ist um ca. 15.000 Euro günstiger als R und dieser nochmal gut tausend Euro günstiger als B. Das Ergebnis überrascht, zumal der Ausgangswert (Basispreis) bei B wesentlich günstiger aussah.
Was tun? L hat den klar schlechtesten Entwurf, ist aber günstiger. Zudem hat B das Angebot limitiert auf Anfang Januar und angekündigt, dass der Preis danach wahrscheinlich steigen wird, da eine Preiserhöhung zum 01.01. geplant ist. Und R hat noch mit 16% Mehrwertsteuer gerechnet, da sie bei Auftragserteilung noch in 2006 die höhere Mehrwertsteuer in Form eines Preisnachlasses vergüten. Mit L den Entwurf überarbeiten? Oder mit R oder B in Preisverhandlungen eintreten?
B macht eigentlich wenig Sinn. Der Eindruck von R ist besser. Ich entscheide mich mit "offenen Karten" zu spielen und unterhalte mich mit R. Sie fragen wer die Konkurrenten sind. Ich sage dass L ein um - auf ein Vergleichsniveau umgerechnetes - Angebot unterbreitet hat das 15.000 Euro besser ist, B leicht darüber liegt und K weiter aussteht.  Man bittet mich um ein paar Tage Geduld, sie wollen nochmal kalkulieren.

Dezember 2006
Die Tendenz bzgl. Heizung geht immer mehr Richtung Luft-Wasser-Wärmepumpe. Mit einer Luft-Luft-WP gleich Heizung und Lüftung zu kombinieren klingt zwar verlockend, aber ich befürchte man verliert hier an Flexibilität. Zwei getrennte Anlagen geben einfach mehr Kombinationsmöglichkeiten.
Völlig offen ist das Thema Kühlung. Mit der Lüftungsanlage geht das offenbar nur sehr bedingt. Und dafür bräuchte man einen Erdwärmetauscher, der nochmal finanziell gut zu Buche schlägt. Was es am Markt gibt sind LW-WP mit Kühlfunktion. Ich frage mal bei einem dieser Hersteller an, zumal ich weiß dass die von mir ins Auge gefassten Haus-Hersteller mit anderen Herstellern von Wärmepumpen zusammenarbeiten.

Kurz vor Weihnachten 2006
R hat sein Angebot aufgebessert. Und ist tatsächlich nahe an das Angebot von L herangerückt. Klar, ich weiß nicht was bei L beim Preis noch drin wäre. Und ein Angebot von K werde ich auch erst nach Weihnachten erhalten.

Weihnachten 2006
Ich überlege was ich machen soll.
Das Angebot von R gilt nur noch bis zum Jahresende. Danach erhöht es sich um die 3% Mehrwertsteuer. K will erst Anfang des neuen Jahres ein Angebot abgeben. Und bei L habe ich nicht nachgefragt ob preislich noch etwas drin ist.
Will ich das? Will ich dort nachfragen? Der Eindruck war schlechter als bei R. Wenn sie nochmal nachlegen wird die Differenz wieder größer. Und die 3% Mwst. sind auch einige Tausender. Und K? Seine erste grobe Schätzung war schon in der Tendenz in Richtung der Werte von L und R.
R hat mir angeboten - wenn ich das Angebot annehmen will - auch "zwischen den Jahren" in die Zentrale zu kommen, um mir dort das Bemusterungs-Zentrum anzusehen. Wenn mir das dann zusagt kann ich den Vertrag noch rechtzeitig unterschreiben, um mir die 3% Vorteil zu sichern.

29. Dezember 2006
Ich entscheide mich für R und fahre an den Stammsitz des Unternehmens. Dort zeigt man mir das Bemusterungs-Zentrum, welche Auswahlen es gibt und - sicherlich von besonderem Interesse - was es an Auswahl gibt die schon im Preis enthalten ist und wo Mehrpreise fällig würden. Auch hier ist mein Eindruck von R wieder sehr gut. Eine klare Darstellung und eine reichhaltige Auswahl. Hier sollte sich auch bei vielen Punkten im Standard - und damit ohne weiteren Aufpreis - etwas finden lassen.
Als zeitliche Planung kalkuliert man bei günstigem Verlauf der Genehmigungen und Finanzierungen eine Fertigstellung Ende August 2007.
Ich unterschreibe den Kaufvertrag und mit meinem Hauptgesprächspartner während der letzten Wochen gehe ich anschliessend noch zum Essen.
Mit dem Verkäufer vereinbare ich, dass wir uns beidseitig bzgl. der LW-WP mit Kühlung informieren und ich die WP ggf. austauschen kann.
Eine wichtige Entscheidung ist getätigt. Nun kann es losgehen! Und so sieht das Haus nun in etwa aus (das Zeichenprogramm hat Probleme mit den Fenstern im Dachreiter - diese fehlen):




Was hat sich wesentlich geändert gegenüber meinem Entwurf, mit dem ich bei den Herstellern angefragt habe? Ein paar Punkte wurden überarbeitet:
  • Die Treppe wurde auf U-Form (2mal 1/4 gewinkelt) geändert. Das gab mehr Platz, erlaubte eine leichtere Kellergestaltung und brachte auf der Galerie einen flüssigeren Laufweg zu den Kinderzimmern.
  • Die Galerie wurde verbreitert, verläuft dafür aber nicht mehr in die Raumecke, sondern gerade auf die Stirnwand.
  • Die Tür zum Bad konnte durch die Treppenänderung rausgezogen werden, so dass das Bad nun rechtwinklig ist.
  • Der Balkon über der Terasse (an Galerie und Schlafzimmer) wurde etwas vergrößert. Dafür entfällt der Balkon bei den Kinderzimmern und wurde durch französische Balkone ersetzt. 
Ansonsten wurde nur an den Maßen "gefeilt" und Fenster etwas verändert.

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