Bau-Tagebuch
 

Bauen heißt auch:

Viel Papierkrieg,
jede Menge Organisation, ...


September/Oktober 2006
Parallel zur Entscheidung, Bauen zu wollen und mit meinen Gedankenspielen über den idealen Grundriss und die ideale Gestaltung des Hauses schaue ich intensiv nach einem geeigneten Grundstück.
Neben den Grundstücken in den Neubaugebieten in Bad Kreuznach gibt es diese beiden schönen Grundstücke in Dorsheim. Bei allen ist klar: runde 100.000 Euro wird mich das kosten.
Aber es gibt noch eine weitere Idee: meine Eltern hatten früher eine Gärtnerei. Das Grundstück ist über 2800 qm groß. Darauf steht das Elternhaus, aber trotzdem ist dort noch ausreichend Platz. In Gesprächen mit meinen Eltern stellt sich bald heraus, dass sie dies sehr begrüßen würden. Und wie steht Minttu dazu? Sie zweifelt noch etwas wie willkommen sie bei meinen Eltern ist, aber ansonsten sieht sie darin kein Problem. Da schon eher ich, so eng beieinander birgt einige Zündpunkte. Andererseits bietet es viele Vorteile. Und wir sind wenn nötig da und können helfen. Meine Eltern werden ja auch nicht jünger...
Ich werfe mal einen Blick auf die Hypothekenzinsen. Sie sind nicht mehr auf den Tiefstständen, aber immer noch sehr günstig.

November 2006
Nachdem die Entscheidung pro elterlichem Grundstück gefallen ist nutze ich die nächste Gelegenheit und gehe zum Bauamt um nachzufragen, was ich bzgl. einer Hausplanung dort beachten muss.
Es gibt für diesen Teil der Stadt keinen Bebauungsplan. Das ist nicht weiter schlimm, aber eine andere Aussage der zuständigen Mitarbeiterin entsetzt mich: Wir wollen dort mehr Industriebebauung. Ich glaube nicht dass wir dort ein Wohnhaus genehmigen. Mein Einwand, dass doch ringsherum einige Wohnhäuser stehen wird damit ntschluss ist weitestgehend gereift: wenn schon dann soll es so sein wie es mir gefällt: und da bleibt nur selbstbegründet, dass diese schon lange stehen würden. Aber ich könne ja eine Bauvoranfrage möglichst mit ein paar Fotos einreichen und dann wird man entscheiden. 

16. November 2006
Ich habe mir einen Plan vom Katasteramt besorgt, ein paar Fotos vom Gelände und insbesondere der umliegenden Bebauung gemacht und heute die Bauvoranfrage eingereicht.
Auf den Internet-Seiten des Landes Rheinland-Pfalz steht, dass Bauvoranfragen in aller Regel binnen 4 Wochen beantwortet sein sollen. Nun, die zuständige Mitarbeiterin drückt sich etwas schwammig aus mit "Es kann etwas dauern". Aber nun gut, ich will nicht noch drängeln. Momentan habe ich ja noch Zeit... Bis Weihnachten werden sie es wohl hoffentlich schaffen.

Weihnachten 2006
Eigentlich hätte ja der Bescheid für die Bauvoanfrage noch vor Weihnachten kommen müssen. Aber ernsthaft damit gerechnet hatte ich sowieso nicht.

30. Dezember 2006
Ich checke mal wieder die Hypothekendarlehens-Angebote im Internet. Die Zinsen haben angezogen, sind um rund 0,2% schlechter als noch vor einem Monat. Sobald R den Vertrag angenommen hat kann ich hier aktiv werden, solange muss ich wohl noch warten.

Mitte Januar 2007
Eine vorsichtige Anfrage beim Bauamt bringt uns schon mal soviel weiter, dass die neue Grenze zwischen Mischgebiet und Industriegebiet nach der Parzelle unseres Nachbarn verlaufen soll. Demnach wären wir noch weiterhin im Mischgebiet. Ein Bescheid über meine Bauvoranfrage käme demnächst.

Januar 2007
Ich war bei der Notarin um zu besprechen. welche Möglichkeiten es gibt bzgl. des Grundstücks. Da dort ja auch das elterliche Haus steht müssen wir das ordentlich trennen. Sie schlägt vor, statt die Grundstücke zu teilen eine Teilungserklärung zu machen.

2. Februar 2007
SIE IST DA! Heute kam der Bescheid zu meiner Bauvoranfrage. Wir dürfen bauen! Und die Auflagen sind erträglich. 5 Meter Abstand zur südlichen Anliegerstrasse ist ok. Näher ran geht schon wegen den Bäumen kaum - die ich natürlich nicht fällen darf - und auch nicht will.

Anfang März 2007
Meine Eltern waren endlich bei der Notarin. Was auch immer dort vorgefallen sein mag, das Thema Teilungserklärung ist für meine Eltern tabu. Also doch das Grundstück teilen. Bevor wir das aber tun müssen wir wissen, welcher Stellung des Hauses das Bauamt zustimmt. Der Architekt hat da so seine Bedenken.

20. März 2007
Der Architekt sendet die aktuellen Baupläne per Mail an das Bauamt und bittet vorab um Prüfung, ob das Bauamt der genauen Lage des Hauses zustimmt. Wir halten natürlich die vorgegebenen 5 Meter Abstand ein, aber auf dem Gelände selbst sind es nur 3 Meter bis zur alten Lagerhalle und 2,8 Meter bis zum verbleibenden Rest des ehemaligen Gewächshauses. Der Architekt befürchtet, dass das Bauamt hier Probleme macht.

30. März 2007
Das Bauamt hat die geplante Bebauung abgelehnt. Sie bestehen auf der Einhaltung eines Abstandes von 6 Metern!!! zum verbleibenden Rest des Gewächshauses. Was nun? Um die einhalten zu können muss ich ein ganzes Stück nach vorne rutschen und dafür die Lagerhalle komplett weg. Dann bin ich aber schon bis auf 2 Meter an die Garage ran. Und mein Vater wollte unbedingt die Lagerhalle behalten.
Alternativ könnte ich komplett wechseln auf die große Rasenfläche zur Strasse. Aber zum einen war darauf bezogen gar nicht die Bauvoranfrage gestellt und zum zweiten ist diese Lage sehr ungünstig.

31. März 2007
Mit meinen Eltern diskutiere ich lange über die Möglichkeiten. Was tun als Ersatz für die Lagerhalle. Eine Gartenhütte an anderer Stelle bauen? Das kostet wieder...
Dann kommt uns die Idee, mit der alle gut leben können: Man kann das Gewächshaus weniger kürzen als bisher gedacht, ohne dass sich dies auf den 6-Meter-Abstand auswirken würde. Damit gewinnen wir im Gewächshaus den Platz, der mit der Lagerhalle wegfallen würde.
Ganz nebenbei: Damit sind wir wieder genau bei der Lage, die mir von Anfang an vorschwebte. So ganz "böse" bin ich dem Bauamt gar nicht, mal abgesehen davon, dass das jetzt alles Zeit gekostet hat.

5. April 2007
Der Architekt reicht den überarbeiteten Plan wieder beim Bauamt ein. Um bzgl. der Garage nicht erneut in Schwierigkeiten zu kommen planen wir, den Zwischenraum zu überdachen und somit die Hause quasi "am Haus anzubauen".

19. April 2007
Nachdem die Hausstellung inzwischen klar ist habe ich den Vermesser beauftragt, das Grundstück für eine Teilung zu vermessen. Ich bitte ihn, beim Katasteramt um eine schnelle Bearbeitung zu ersuchen, da ich letztendlich das neue Grundbuch brauche, um die Finanzierung abzusichern.

29. April 2007
Heute habe ich beim Bauamt den Bauantrag eingereicht. Nachdem im Vorfeld schon so viel geklärt wurde müsste das ja jetzt schnell gehen.

1. Mai 2007
Nachdem nun bis auf den Grundstückskaufvertrag alles klar ist kann ich mich um die Finanzierung kümmern. Die Zinsen haben um weitere 0,3 - 0,4% angezogen. Das macht das Darlehen teurer. Hier kostet mich die Verzögerung durch R Geld. Andererseits haben die Aktien angezogen und dadurch ist das Eigenkapital etwas besser geworden. Ich nehme Kontakt mit 3 Vermittlern auf und lasse mir ein Angebot erstellen.

2. Mai 2007
Beim Abwasseramt beantrage ich einen Abwasseranschluss. Der Abwasserkanal in der Strasse wird gerade erneuert. Da können die das gut mitmachen und müssen später nicht gleich wieder aufreissen.
Frau P. bittet mich deshalb, auch direkt mit den Stadtwerken Kontakt aufzunehmen, damit diese bevor die Strasse neu geteert wird auch den Wasseranschluss legen (Gas brauche ich nicht).

5. Mai 2007
Die Angebote der Vermittler sind da. Sie sind sehr ähnlich und bauen alle auf dem Angebot der gleichen Bank auf. Sie unterscheiden sich eigentlich nur in der Höhe eines KfW-Anteils. Das kommt wahrscheinlich durch meine Vorgabe (am liebsten 15-jährige Laufzeit), da die KfW-Darlehen nur eine Zinsbindung von 10 Jahren haben.
Trotzdem wird klar, den Zinsvorteil KfW sollte man mitnehmen. Zumal die Zinsen ja nicht mehr so supergünstig sind (im historischen Vergleich). Um das genauer durchrechnen und prüfen zu können brauche ich aber etwas Zeit und Ruhe. Die würde ich mir ja nahezu immer nehmen, aber nächste Woche heiraten wir und dafür habe ich jetzt wirklich keine Zeit. 

7. Mai 2007
Ich spreche mit einer Darlehens-Vermittlerin. Etwas überrascht bin ich, dass ihr das erneuerbare-Energien-Programm von der KfW gar nicht so geläufig ist. Sie sagt sie klärt es und ob es mit dieser Bank geht. Insbesondere auch ob die Bank akzeptiert, dass der größere Teil des Darlehens dann über KfW-Darlehen erfolgt. Gut eine Stunde später kommt schon das OK. Es geht. Ich beantrage so das Darlehen.


10. Mai 2007
Die Stadtwerke haben mir ein Angebot für den Wasseranschluss zugesendet. Nun, eine Kleinigkeit ist das nicht, aber hat man eine Wahl? Ich unterschreibe den Antrag und sende ihn zurück.

13. Mai 2007
Alle Hochzeitsgäste sind wieder weg. Es sieht noch längst nicht aufgeräumt auf, aber jetzt muss ich mich erst mal um die Finanzierung des Hauses kümmern.  Ich gehe auf die KfW-Seite und stöbere dort intensiv. Dort gibt es neben dem Basisprogramm noch spezielle Förderprogramme, u.a. für erneuerbare Energien und KWL-Anlagen mit nochmal besserem Zinssatz. Das könnte ich doch nutzen...
Ich rechne und komme als beste Lösung auf 100.000 KfW Hausbau-Förderung, 23.000 KfW-erneuerbare Energien und 77.000 Bank.

14. Mai 2007
Der ganze Vormittag war noch mit Papierkram von der Hochzeit geprägt. Jetzt widme ich mich endlich wieder dem Darlehen. Ich spreche mit einer Darlehens-Vermittlerin. Etwas überrascht bin ich, dass ihr das erneuerbare-Energien-Programm von der KfW gar nicht so geläufig ist. Sie sagt sie klärt es und ob es mit dieser Bank geht. Insbesondere auch ob die Bank akzeptiert, dass der größere Teil des Darlehens dann über KfW-Darlehen erfolgt. Gut eine Stunde später kommt schon das OK. Es geht. Ich beantrage so das Darlehen.

15. Mai 2007
Von R habe ich den Energiebedarfsnachweis und die statische Berechnung erhalten. Ich reiche beides beim Bauamt zu meinem Antrag nach.

17. Mai 2007
Beim Vermesser habe ich mal nachgefragt, wie weit den die Bearbeitung sei. Und bin bald aus allen allen Woken gefallen. Noch nichts haben sie gemacht. Sie bräuchten noch eine Unterschrift meiner Eltern, da diese ja noch Eigentümer des gesammten Grundstücks sind. Warum haben sie das nicht gleich gemacht???

22. Mai 2007
Die Bank hat noch den Ehevertrag und den Kaufvertrag für das Grundstück angefordert, weil Haus und Darlehen ganz alleine auf mich laufen. Den Ehevertrag schicke ich ihnen in Kopie. Da der Kaufvertrag für das Grundstück noch nicht aufgesetzt ist wollen sie stattdessen eine von mir und meinen Eltern unterschriebene Absichtserklärung. Kein Problem, die ist schnell erstellt und ich sende beide Unterlagen gleich ab.

30. Mai 2007
Die Bank hat den Darlehensvertrag für das Bankdarlehen gesendet. Ich schicke ihn unterschrieben zurück. Die Unterlagen für die KfW-Darlehen kommen später.

9. Juni 2007
Sie ist da!!! Die Baugenehmigung ist heute gekommen.

17. Juni 2007
Nachdem ich vergeblich versucht habe den Vermesser telefonisch zu erreichen frage ich per Mail den Stand der Bearbeitung der Grundstücksteilung an.

21. Juni 2007
Die Bank hat den Darlehensvertrag für das allgemeine KfW-Darlehen gesendet. Auch hier wieder: direkt unterschreiben und zurücksenden ist schnell erledigt.

26. Juni 2007
Heute kam der Darlehensvertrag für das Erneuerbare-Energien-KfW-Darlehen. Und wieder unterschreibe ich ihn direkt und sende ihn zurück.

30. Juni 2007
Ok, so ist es besser. Statt einer Antwort vom Vermessungsbüro kam heute der Auszug vom Katasteramt. Die Teilung ist eingetragen.

5. Juli 2007
Der Notarin schicke ich das Formular für die Grundschuldbestellung, das ich von der Bank erhalten habe sowie eine Kopie des Auszugs vom Katasteramt und einige Informationen, wie wir den Kaufvertrag (ich werde das Grundstück von meinen Eltern kaufen, aber mit gestundeter Zahlung des Kaufpreises) wünschen.

6. Juli 2007
Das Notariat hat angerufen und noch ein paar Fragen geklärt. Insbesondere bzgl. eingetragener Wohnrechte im elterlichen Haus. Von meiner Tante brauchen sie dazu auch noch eine Einverständniserklärung.

13. Juli 2007
Obwohl ich gleich am 8. Juli den letzten noch offenen Punkt per Mail an das Notariat gesendet und um einen Termin für die notarielle Beurkundung gebeten habe kam bisher nichts. Ich rufe an und erhalte einen Termin für den 20. Juli.

20. Juli 2007
1 1/2 Stunden vor dem Notartermin ruft das Notariat an, dass meine Tante mitkommen müsse. Das fällt denen nicht früher ein? Glücklicherweise weiß mein Vater wo sie ist und wir schaffen es noch.
Endlich ist dieses Thema geschafft. Jetzt ist das Grundbuchamt an der Reihe.

24. Juli 2007
Ich sende der Bank eine Kopie des Kaufvertrages vom Grundstück (das letzte noch fehlende Dokument) sowie eine Kopie der Grundschuldbestellung. Die Notarin hat bescheinigt, dass der rangrichtige Eintrag gewährleistet ist. Damit müssten alle Voraussetzungen erfüllt sein, dass die Bank die Finanzierungssicherstellungserklärung abgibt. Dieses Formular von R sende ich mit.

1. August 2007
Das ging fix. Der neue Grundbuchauszug ist schon da!!! Ich schicke der Bank eine Kopie.

9. August 2007
Von der Bank kommt eine Kopie der Finanzierungssicherstellung. Sie haben das Formular verändert und insbesondere den Betrag - wie erwartet - auf die Darlehenshöhe reduziert.

10. August 2007
Von R kommt ein Einschreiben. Darin das Original der Finanzierungssicherstellung. Wegen der Streichung der Passage "unwiderruflich und ohne Vorbehalt" lehnen sie die Sicherstellung ab. 
Ich telefoniere mit der Bank. Sie sagen mir, dass sie diese Formulierung grundsätzlich nicht akzeptieren.

12. August 2007
Ich schreibe einen 4-seitigen Brief an R. Muss meinem Ärger über diese permanenten Verzögerungen Luft machen. Es ist einfach nicht einzusehen, dass es überhaupt Kommunikationsprobleme zwischen renomierten Partnern wie hier einer Bank und einem Bauunternehmen kommt. Und alles zu meinen Lasten.
Natürlich gehe ich in dem Schreiben auch nochmal auf die alten Punkte ein. Das war notwendig, denn gleichzeitig will ich vorbauen. Wir nähern uns so langsam der Situation, dass der Fertigstellungstermin über den Termin der Festpreisgarantie hinausgeht. Im Vertrag steht zwar, dass danach eine Preiserhöhung möglich ist, wenn der Bauherr die Verzögerungen zu vertreten hat (was ich nicht habe), aber wer weiß... Ich erwähne dies explizit, um hier gleich für klare Verhältnisse zu sorgen.

15. August 2007
R schickt mir neue Formulare. Diesmal zur Sicherstellung des Eigenkapitals. Früher hätten sie die nicht schicken können, weil sie ja nicht gewußt hätten, dass ich noch weiteres Eigenkapital einbringe. Hä? Hab ich nicht gerade im letzten Brief nochmal dargelegt, dass ich dreimal gefragt hatte? Und selbst wenn, ist es so ungewöhnlich dass ein Bauherr mehr als 10% Eigenkapital einsetzt???
Mir wird es langsam zu blöd auf solche Kommentare noch zu antworten. Ich nehme das Schreiben nur zur Kenntnis.

17. August 2007
Ich telefoniere mit der Bank bzgl. Sicherstellung Eigenkapital. Man sagt ich könne dies über mein Tagesgeldkonto absichern, bestätigt mir aber auf Nachfrage, dass ich dann über die Gelder auf dem Konto nicht mehr verfügen kann. Das geht nicht, ich muss ja andere Teile des Eigenkapitals flüssig haben für Gebühren (z.B. Wasseranschluss), Möbeleinkäufe etc. Daher richtige ich ein zweites Tagesgeldkonto ein, auf den ich den EK-Anteil umbuchen lasse, der für die Sicherstellung benötigt wird.

18. August 2007
Das Original der ersten Sicherstellung ist noch bei mir. Und damit mit Sicherheit am falschen Platz. Zudem benötigt die Bank die Sicherstellungs-Formulare für das EK. Ich packe alles zusammen und sende es (zur Sicherheit als Einschreiben mit Rückschein) an die Bank.

22. August 2007
Ich rufe bei der Bank an und frage nach. Man wäre am bearbeiten...

24. August 2007
Noch immer habe ich keine Rückmeldung der Bank. Ich rufe wieder an. Man sagt mir man würde die Finanzierungssicherstellung für das Darlehen heute noch ausstellen. Für das Eigenkapital wäre das aber nicht möglich, das würde man grundsätzlich nicht machen. Wie bitte? Vor einer Woche hieß es noch es geht... Ich bitte um zügige Klärung und sage ich bin nicht bereit, weiter Bereitstellungszinsen zu zahlen und zuzusehen wie die Bank den weiteren Fortschritt verzögert.
2 Stunden später ein weiterer Anruf. Man habe für das Darlehen die Sicherstellung vorgenommen. Für das Eigenkapital ginge es nicht. Ich beschwere mich erneut, dass dies wieder eine Verzögerung bringt und man mal hü und mal hö sage. Man vertröstet mich und will klären...
1 weitere Stunde später klingelt wieder das Telefon. Erneut die Bank. Man würde die Sicherstellung auch für das Eigenkapital machen. Es ginge aber erst am Montag, da jetzt gleich die Systeme wegen eines Updates gestoppt würden.

29. August 2007
Heute sind die Finanzierungssicherstellungs-Formulare von der Bank gekommen. Da sie wieder einige Ergänzungen/Streichungen vorgenommen haben scanne ich sie ein und sende sie per Mail an R mit der Bitte um Bestätigung, dass sie diese so akzeptieren. Gut 30 Minuten später ist diese bereits da. Am Nachmittag bringe ich die Originale zur Post und sende sie per Einschreiben an R.

1. September 2007
Von R kommt Post. Steht aber nur drin, dass sie bestätigen das nun die Finanzierungsbestätigungen vorliegen.

15. September 2007
Nach dem überraschenden Vorstoss meines Vaters Richtung Bauamt und deren noch überraschenderen Aussage "da lässt sich was machen" überarbeite ich die Abstandspläne und schiebe das Haus 1,13 bzw. 2 Meter (2 Varianten) nach Südosten. Bin mal gespannt ob das Bauamt hier wirklich der Änderung zustimmt. Muss aber schnell gehen, eine Verzögerung deshalb will ich nicht. Wenn es keine Rückmeldung gibt bis zum Bauanfang dann bleibt es bei der alten Lage.

19. September 2007
Das nenn ich eine Klasse-Leistung: vom Bauamt ist die Genehmigung über den geänderten Abstand (von 5,13 auf 3,13 Meter - weiß der Herrgott wie der Architekt auf diese ,13 kam...) schon da!!!

1. Dezember 2007
Post von der Berufsgenossenschaft Bau. Sie wollen wissen, wer am Bau beschäftigt ist, wie viele Arbeiten in Eigenleistung erbracht werden und von wem. Da ich ja "schlüsselfertig" gekauft habe und lediglich noch tapezieren und die übrigen Bodenbeläge verlegen will ist das 4seitige Formular trotzdem schnell ausgefüllt. 

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